6-19
Google setzt auf Nvidias Finanzrezept und treibt TPU-Verkauf mit $3.2bn Garantie und $85bn KI-Finanzierung voran
Google übernimmt eine von Nvidia bekannte Finanzstrategie und stützt Rechenzentren mit einer $3.2bn-Garantie sowie weiteren Garantien und Leasingkonstruktionen, um seine eigenen TPUs breiter zu platzieren und an Anthropic zu vermieten. Dazu zählen unter anderem ein $7bn-Rechenzentrum namens River Bend sowie $1.4bn an Garantien für ein Computing-Leasing in Colorado City, Texas. Parallel will Google TPUs direkt an Kunden verkaufen, hat einen $5bn-Deal mit Blackstone zum Start eines Cloud-Unternehmens geschlossen und angekündigt, $85bn an Eigenkapital einzuwerben, überwiegend für KI-Infrastruktur. Der Vorstoß erhöht den Druck auf Nvidias Position im KI-Chipmarkt und dessen CUDA-Ökosystem, wie eine Untersuchung des Wall Street Journal darlegt.
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6-19
General Atlantic prüft Einstieg bei Kling AI für mehr als 2 Mrd. US-Dollar bei 18 Mrd. US-Dollar Bewertung
Der US-Private-Equity-Investor General Atlantic führt Gespräche, um eine Finanzierungsrunde von mehr als 2 Mrd. US-Dollar beim chinesischen KI-Videoanbieter Kling AI anzuführen, der dabei mit 18 Mrd. US-Dollar bewertet wird und einen Börsengang plant. Der Vorstoß gilt als selten und politisch riskant, nachdem China die Prüfung ausländischen Kapitals im KI-Sektor verschärft und führende Unternehmen angewiesen hat, US-Gelder ohne vorherige Freigabe abzulehnen sowie Reisebeschränkungen für Spitzenforscher eingeführt hat. Auf die Meldung stiegen die in Hongkong notierten Aktien von Kuaishou zeitweise um bis zu 8,9 %, die Gespräche befinden sich jedoch in einem frühen Stadium und es gibt keine offizielle Bestätigung, wie Bloomberg berichtete.
6-19
6-19
Higgsfield bringt Supercomputer 2.0 für Enterprise-Marketing-Agenten auf NVIDIA-Plattform
Higgsfield hat mit Supercomputer 2.0 einen Enterprise-tauglichen KI-Marketing-Agenten vorgestellt, der tief in NVIDIAs Agent Toolkit integriert ist, Nemotron-Modelle nutzt und proprietäre Soul-Modelle auf der Blackwell-Architektur ausführt. Das Unternehmen gibt an, dass seine Plattform bereits für Kampagnen bei 390 Fortune-500-Unternehmen eingesetzt wird und der Nettoumsatz in den ersten fünf Monaten 2026 nahezu vervierfacht wurde. Konkrete Bestellungen oder Bedingungen zur Umsatzbeteiligung wurden nicht offengelegt.
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6-19
SpaceX-Aktie fällt um 6,5% auf 178,50 US-Dollar, IPO-Rally verliert an Schwung
Die SpaceX-Aktie fiel an einem Handelstag um 6,5% auf 178,50 US-Dollar, liegt damit aber weiterhin mehr als 30% über dem Ausgabepreis von 135 US-Dollar. Durch den Kursrutsch schrumpfte die Marktkapitalisierung des Unternehmens an diesem Tag um mehr als 150 Mrd. US-Dollar. Nach der Euphorie rund um den IPO richtet sich der Blick stärker auf die Bewertung, insbesondere auf die nachhaltige Profitabilität von Starlink, Entwicklungsrisiken bei Starship und die stark konzentrierte Kontrolle durch Elon Musk. Im Text wird zudem hervorgehoben, dass SpaceX zeitweise die Marktkapitalisierung von Amazon und kurzzeitig auch die von Microsoft übertroffen hatte und dass die Neubewertung hoch bewerteter Tech-Konzerne mehrere Namen erfasst.
6-19
6-18
Meta ringt mit Aufstand in Applied AI: Rund 6.500 Ingenieure werden umgeschichtet
Bei Metas Applied-AI-Einheit ist eine Organisationskrise eskaliert: Rund 6.500 Ingenieure wurden zwangsweise auf Aufgaben wie Datenannotation mit geringer Autonomie versetzt, was Proteste, Livestream-Störaktionen, Überwachungsstreit und „tokenmaxxing“ auslöste. Ende Mai kam es zudem zu einem schwerwiegenden Sicherheitsvorfall, bei dem hochgewichtete Instagram-Konten übernommen wurden; kurz darauf ging der CISO. Obwohl der Konzern im Q1 den Umsatz um 33% auf 563亿美元 steigerte, liegt die Aktie im Jahresverlauf mit etwa -18% am unteren Ende der „Magnificent Seven“.
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6-18
EU-Kommission will AWS und Azure als DMA-Gatekeeper einstufen – endgültige Entscheidung bis Ende 2026 erwartet
Die EU-Kommission will in der kommenden Woche vorläufig feststellen, dass Amazon Web Services und Microsoft Azure die Kriterien für eine Einstufung als Gatekeeper nach dem Digital Markets Act (DMA) erfüllen. Die endgültige Entscheidung wird bis Ende 2026 erwartet. Bei einer Einstufung müssten beide Anbieter unter anderem Interoperabilität sicherstellen, Kundenbindung („Lock-in“) begrenzen und Selbstbevorzugung unterlassen. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 10% des weltweiten Umsatzes.
6-18
6-18
Gary Marcus warnt: Schwacher OpenAI-Börsengang könnte KI-Lieferkette belasten
Der KI-Forscher Gary Marcus warnt, ein schwach laufender OpenAI-Börsengang könne die stark abhängigen Anbieter von KI-Infrastruktur unter Druck setzen. OpenAI gab im vergangenen Jahr $34 billion aus, dürfte 2026 rund $27 billion verbrennen und verbraucht derzeit $3.7 billion pro Quartal an Cash. Das Unternehmen ist noch nicht profitabel und steht zudem unter rechtlicher Prüfung. Nvidia, Oracle und CoreWeave, das недавно in den Nasdaq100 aufgenommen wurde, profitieren von OpenAIs Rechenbedarf; würden die Ausgaben nach dem IPO sinken, könnte das Umsatz und Bewertung dieser Firmen treffen.
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