vor 4 Std.
Vance verschiebt Schweiz-Reise und soll neue US-Gespräche mit Iran über Atomprogramm führen
US-Vizepräsident JD Vance hat seine Reise in die Schweiz verschoben, wo er eine neue Runde von Gesprächen mit Iran über dessen Atomprogramm leiten sollte. Das Weiße Haus begründete den Schritt mit „logistischen Schwierigkeiten“ bei den Verhandlungen. Zuvor hatte ein iranfreundliches Medium berichtet, auch die iranische Delegation verzögere ihre Abreise wegen Israels laufender Militäroperation im Libanon.
vor 4 Std.
vor 14 Std.
US-Vizepräsident Vance: USA lassen mehr als ein Dutzend Schiffe in iranische Häfen passieren und heben Blockade im Rahmen eines Abkommens auf
US-Vizepräsident JD Vance erklärte, die US-Marine habe mehr als ein Dutzend Schiffe zu iranischen Häfen durchgelassen und damit eine Blockade im Zuge eines Abkommens zur Beendigung des Krieges aufgehoben. Er sagte zudem, durch die Straße von Hormus fließe wieder mehr Öl; durch den Schifffahrtskanal seien am Mittwochabend mehr als 12.5 million barrels gegangen. Vance bezeichnete dies als Umsetzung eines frühen Teils der militärischen Bestimmungen des Abkommens. Zugleich wies er Kritik zurück, wonach die Vereinbarung zugunsten Irans ausfalle.
vor 14 Std.
vor 1T
Fed belässt Leitzins unverändert, 8 von 18 Mitgliedern sehen 2026 Spielraum für eine Erhöhung
Die US-Notenbank Federal Reserve hat den Leitzins nach ihrer Sitzung unverändert gelassen, zugleich signalisierten 8 von 18 Mitgliedern Unterstützung für eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr. In der Erklärung strich die Fed zudem die Formulierung, wonach der nächste Schritt voraussichtlich eine Zinssenkung wäre. Der Schritt fiel aggressiver aus als von den Märkten erwartet und deutet auf wachsende Inflationssorgen sowie die eher restriktive Haltung des neuen Vorsitzenden Kevin Warsh hin. In der Folge stiegen US-Renditen rasch und der Dollar legte zu, was Risikoanlagen belastete.
vor 1T
vor 2T
Ölpreise fallen unter 80 US-Dollar je Barrel, US-Aktien handeln uneinheitlich
Die internationalen Ölpreise sind am Dienstag erneut gefallen und erstmals seit Anfang März unter 80 US-Dollar je Barrel gerutscht. An den US-Börsen zeigte sich ein gemischtes Bild: Der Dow Jones legte um 0,8% zu, der Nasdaq verlor 0,7% und der S&P 500 gab leicht um 0,4% nach. Konkrete Auslöser nennt der Text nicht; der Kontext deutet jedoch auf Signale wie nachlassende geopolitische Spannungen oder schwächere Nachfrageerwartungen hin, die den Ölpreis unmittelbar belasteten.
vor 2T
vor 2T
Iran knüpft Abkommen zur Beendigung des Kriegs mit den USA an Israels Abzug aus dem Libanon
Irans Außenminister sagt, ein Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und Iran setze den Abzug israelischer Truppen aus dem Libanon voraus – eine Bedingung, die Israel bereits klar zurückgewiesen hat. Details der Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht, und die US-Seite hat sie nicht bestätigt. Scheitern die Gespräche, könnten die Konflikte zwischen den USA und Iran sowie zwischen Israel und Iran (über die Hisbollah) rasch wieder eskalieren. Eine deutliche Verschärfung der geopolitischen Lage im Nahen Osten würde das Risiko von Unterbrechungen der Ölversorgung erhöhen und den internationalen Ölmarkt spürbar belasten.
vor 2T
6-16
Envioscuba.com nimmt keine Bestellungen mehr an, während die USA den Sanktionsdruck auf Kuba erhöhen
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump verschärft die Sanktionen gegen Kuba und richtet neue Maßnahmen gegen das staatliche Ölunternehmen CUPET sowie den militärnahen Wirtschaftskonzern GAESA. Für die Insel, die auf importiertes Rohöl angewiesen ist, erhöht das den Druck auf eine stabile Energieversorgung. Die Schritte treffen zwar weder große globale Förderländer noch zentrale Schifffahrtsrouten direkt, erhöhen aber die Verwundbarkeit der Versorgung in der Karibik und lenken die Aufmerksamkeit von Händlern auf mögliche lokale Störungen. Für den Ölmarkt gilt das als schwach bis moderat unterstützender Faktor, ohne direkte Verbindung zu großen Aktien-, Index- oder Devisenmärkten.
6-16