vor 2T
Paramount und Kaliforniens Generalstaatsanwalt sprechen am Montag über möglichen Vergleich zur 111‑Milliarden‑Dollar-Fusion mit Warner Bros. Discovery
Paramount und das Büro des kalifornischen Generalstaatsanwalts wollen am Montag über einen möglichen Vergleich im Kartellverfahren der Bundesstaaten im Zusammenhang mit der geplanten Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery im Volumen von 111 Milliarden US‑Dollar sprechen. Generalstaatsanwalt Rob Bonta hatte im Juli mit einer Koalition aus 12 Bundesstaaten Klage eingereicht und argumentiert, der Zusammenschluss würde den Wettbewerb bei Kinoauswertung und im Basic-Cable-Markt unrechtmäßig einschränken. Paramount hat zugesagt, in den nächsten drei Jahren jeweils 30 Filme pro Jahr zu produzieren und eine exklusive Kinoauswertung von mindestens 45 Tagen beizubehalten. Die Writers Guild of America hat zudem eine eigene Klage eingereicht; beide Verfahren sollen im kommenden März gemeinsam verhandelt werden.
vor 2T
7-30
AMC Global Media meldet im Q2 2026 höhere Streaming-Umsätze, Werbeerlöse sinken um 11%
AMC Global Media hat für das zweite Quartal 2026 einen bereinigten Verlust je Aktie von 28 US-Cent bei einem Umsatz von 547 Mio. US-Dollar gemeldet. Damit verfehlte das Unternehmen die Erwartungen der Wall Street, die bei einem Verlust je Aktie von 7 US-Cent und einem Umsatz von 554,65 Mio. US-Dollar gelegen hatten, wie aus von LSEG bereitgestellten Konsensdaten hervorgeht. Die Streaming-Erlöse stiegen um 6% auf 180 Mio. US-Dollar, während die Werbeverkäufe in den USA im Jahresvergleich um 11% auf 109 Mio. US-Dollar zurückgingen. Außerdem kündigte das Unternehmen eine 500-Mio.-US-Dollar schwere, ko-exklusive Streaming-Vereinbarung mit Netflix für „The Walking Dead“ an.
7-30
7-14
Kalifornien führt Klage von 12 Bundesstaaten gegen geplante $110 billion-Fusion von Paramount und Warner Bros.
Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta führt eine Koalition von 12 Bundesstaaten an, die eine Kartellklage gegen die geplante $110 billion-Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery eingereicht hat. Die Kläger werfen den Unternehmen einen Verstoß gegen den Clayton Act vor und warnen vor einer starken Konzentration im Markt für Kinofilmverleih sowie bei Basic-Cable-Sendern. Die Klage gilt als erhebliche regulatorische Hürde und könnte die Transaktion verzögern oder stoppen. Das setzt Bewertungen im Mediensektor und Arbitrage-Strategien unter Druck, die auf M&A-Erwartungen beruhen.
7-14
6-16
US-Justizspitze gab Paramounts 111-Mrd.-Dollar-Übernahme von Warner Bros. Discovery frei, bevor DOJ-Anwälte Einwände erheben konnten
Die Kartellabteilung des US-Justizministeriums hat ihre Untersuchung zur 1110-Milliarden-Dollar-Fusion von Paramount mit Warner Bros. Discovery überraschend beendet, obwohl interne Juristen zu einer Klage tendiert hatten, und knüpfte keine Auflagen an die Freigabe. Damit fällt die größte Hürde auf Bundesebene weg. Mehrere Bundesstaaten, darunter Kalifornien und New York, bereiten jedoch eine gemeinsame Klage vor, während die EU die Transaktion parallel nach der Verordnung über ausländische Subventionen sowie nach den üblichen Fusionsregeln prüft. Der Abschluss wird bis spätestens September 2026 erwartet.
6-16