vor 23 Std.
Netflix-Aktie fällt nach Quartalszahlen um rund 7% auf 68,95 US-Dollar – Bewertung liegt bei etwa dem 22-Fachen des Gewinns
Netflix hat für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 12,6 Mrd. US-Dollar gemeldet, ein Plus von 13% gegenüber dem Vorjahr, und damit die Prognose des Managements erfüllt. Das operative Ergebnis stieg auf 4,2 Mrd. US-Dollar, der Gewinn je Aktie lag bei 0,80 US-Dollar und damit jeweils leicht über den Erwartungen. Gleichzeitig hat sich das Umsatzwachstum das dritte Quartal in Folge verlangsamt; für das dritte Quartal stellt das Unternehmen rund 12% in Aussicht. Die Aktie fiel am Berichtstag um etwa 7% auf 68,95 US-Dollar und notierte damit nahe dem 52‑Wochentief; Netflix bestätigte zudem das Jahresumsatzziel von 51,0 bis 51,4 Mrd. US-Dollar sowie die Zielmarge von 31,5%.
vor 23 Std.
vor 1T
Micron fällt trotz KI-Boom 30% unter das 52-Wochen-Hoch
Micron Technology hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres (Ende des Zeitraums: 28. Mai) einen Umsatz von $41.5 billion gemeldet, mehr als viermal so viel wie ein Jahr zuvor. Aus dem Datacenter-Speichergeschäft kamen dabei $25.3 billion, und die Non-GAAP-Bruttomarge stieg auf 84.9%. Für das vierte Quartal stellt das Unternehmen rund $50 billion Umsatz und ein EPS von etwa $31 in Aussicht. Trotz der Rekordzahlen liegt die Aktie rund 30% unter dem Jahreshoch, während der Markt auf einen möglichen Zyklusgipfel im Speichermarkt setzt, ohne dass sich in den Unternehmenskennzahlen bislang eine Abschwächung zeigt.
vor 1T
vor 2T
Siliziumphotonik rückt in Rechenzentren in den Fokus, da KI-Cluster Kupferverkabelung an Grenzen bringen – Coherent und Lumentum im Blick
Der Ausbau von KI-Clustern stößt bei Kupferverbindungen an physische Grenzen, wodurch Siliziumphotonik für Upgrades in Rechenzentren zunehmend zur Pflicht wird. Der Markt für optische Transceiver soll 2026 um rund 60% auf etwa 26 Milliarden Dollar wachsen. Coherent vertieft die Zusammenarbeit mit Nvidia bei Siliziumphotonik, während Lumentum Kapazitäten ausbaut, weil die Nachfrage das Angebot übersteigt. Beide gelten als zentrale Zulieferer für optische Module, Laser und photonische Komponenten und könnten vom Technologiewechsel profitieren.
vor 2T
7-19
Netflix legt Q2 2026 mit 12,6 Mrd. US-Dollar Umsatz zu, senkt aber Q3-Wachstumsprognose auf 11,7% – Aktie nachbörslich rund 9% im Minus
Netflix hat für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 12.6 billion gemeldet, ein Plus von 13% gegenüber dem Vorjahr. Das Management senkte jedoch die Erwartung für das Umsatzwachstum im dritten Quartal auf 11.7%, womit sich die Verlangsamung im dritten Quartal in Folge fortsetzt; die Aktie fiel daraufhin nachbörslich um etwa 9%. Zudem kaufte das Unternehmen in Q2 Aktien im Wert von 4.7 billion zurück, ein Rekordwert für ein einzelnes Quartal, und stellte Werbeerlöse von rund 3 billion in Aussicht, was etwa 6% des Jahresumsatzes ausmachen soll.
7-19
7-9
Berkshires designierter Buffett-Nachfolger Greg Abel steckt mehr als 20 Milliarden US-Dollar in Alphabet
Berkshire Hathaway hat nach dem CEO-Wechsel zu Greg Abel im ersten Quartal 2026 seinen Alphabet-Anteil deutlich aufgestockt und sich im Juni an einer Privatplatzierung über 10 Milliarden US-Dollar beteiligt – insgesamt flossen damit mehr als 20 Milliarden US-Dollar in den Google-Mutterkonzern. Dadurch wurde Alphabet zur siebtgrößten Aktienposition von Berkshire. Als zentralen Treiber nennt der Beitrag das Cloud-Geschäft: ein Auftragsbestand von mehr als 460 Milliarden US-Dollar sowie ein gegenüber dem Vorjahr verdreifachter Cloud-Gewinn. Der Schritt stärkt unmittelbar das Marktvertrauen in die Fundamentaldaten von GOOGL/GOOG und die Monetarisierung von KI.
7-9
7-9
Alphabet kündigt Eigenkapitalerhöhung über 80 Milliarden US-Dollar für KI-Infrastruktur an und stärkt damit Nvidias GPU-Geschäft
Alphabet hat eine Eigenkapitalerhöhung über 80 Milliarden US-Dollar angekündigt und den Erlös klar für den Ausbau von KI-Infrastruktur vorgesehen. Das Unternehmen betont, dass Nvidia-GPUs ein zentraler Bestandteil seines KI-Beschleunigerportfolios bleiben, auch wenn Alphabet zugleich stärker in eigene Chips investiert. Der Text verweist zudem auf Microsoft, Amazon, Tesla und SpaceX als wichtige Nvidia-Kunden im Umfeld steigender Ausgaben für KI-Rechenleistung. Konkrete Bestellungen oder ein Zeitplan werden nicht genannt; es handelt sich um eine angekündigte strategische Absicht und nicht um ein unmittelbar umgesetztes Ereignis.
7-9
7-6
Nvidia-Chef Huang warnt vor Engpass bei Siliziumphotonik – Coherent, Lumentum und Nokia im Fokus
Nvidia-CEO Jensen Huang sagte auf einer Konferenz im März, die weltweit verfügbare Kapazität für Siliziumphotonik reiche bei weitem nicht aus und werde damit zu einem neuen Flaschenhals für den Ausbau von KI-Rechenleistung. Der Beitrag berichtet, Nvidia habe jeweils 2 Milliarden US-Dollar in Coherent und Lumentum sowie 1 Milliarde US-Dollar in Nokia investiert und strategische Vereinbarungen geschlossen, um sich Kapazitäten für optische Verbindungen zu sichern. Alle drei Unternehmen legten zuletzt starke Quartalszahlen vor und ihre Aktien stiegen im laufenden Jahr um mehr als 100%. Gleichzeitig nennt der Text Risiken wie hohe Bewertungen, Geschäftsrisiken durch Konzentration sowie mögliche Probleme bei der Umsetzung der Strategie.
7-6
7-4
Prognosen sehen für Social Security 2027 eine mögliche COLA-Erhöhung von 4,7% nach „Trump-Bump“ – mit Nebenwirkungen
Der Beitrag beschreibt, dass Donald Trump am 28. Februar 2026 Angriffe des US-Militärs auf den Iran genehmigt habe und der Iran daraufhin die Straße von Hormus geschlossen habe, wodurch der tägliche Transport von 20 million barrels Öl (rund 20% des weltweiten Angebots) unterbrochen worden sei. Dadurch sei die US-Inflationsrate von 2.4% im Februar auf 4.2% im Mai gestiegen. Vor diesem Hintergrund würden deutlich höhere Anpassungen der Social-Security-Leistungen an die Lebenshaltungskosten (COLA) für 2027 erwartet. Das Ereignis wird als plötzlicher, substanzieller Angebotsschock für den Ölmarkt dargestellt, der in direkter Kausalkette mit den Crude Oil-Preisen steht.
7-4