China-Exportfrage überschattet Nvidias Anleiheverkauf über 25 Milliarden Dollar

Nvidia schloss am 15. Juni eine Emission langfristiger Anleihen im Volumen von 25 Milliarden Dollar ab und muss bis zum 18. Juni schriftlich auf Fragen von Senatorin Elizabeth Warren zur Einhaltung der US-Exportkontrollen für Chips nach China antworten. Anlass sind mehrere vom US-Justizministerium verfolgte Fälle, in denen Dritte Nvidia-Produkte über Südostasien nach China umgeleitet haben sollen, darunter H100- und H200-Chips sowie Server. Warren stellt zudem öffentliche Aussagen von CEO Jensen Huang, etwa zu einer „auf null“ gesunkenen Marktposition in China, den Vorwürfen gegenüber. In seinen Finanzberichten setzt Nvidia China-Erlöse im Datacenter-Geschäft bereits auf null an, doch die verschärfte Prüfung macht geopolitische Risiken für das langfristige Wachstum sichtbarer.