Ökonomen bezweifeln, dass KI die Inflation bis 2028 genug senkt, um Fed-Zinssenkungen zu rechtfertigen
In einer Schnellumfrage des Clark Center der University of Chicago mit der Financial Times erklärten knapp 60 % führender Ökonomen, dass künstliche Intelligenz in den kommenden zwei Jahren die Inflation und die Kreditkosten voraussichtlich nicht spürbar senken wird, wie die Erhebung zeigt. Damit stellen sie sich gegen Kevin Warsh, Donald Trumps designierten Kandidaten für den Fed-Vorsitz, der argumentiert, KI-getriebene Produktivitätsgewinne rechtfertigten Zinssenkungen aus der aktuellen Spanne von 3,5 % bis 3,75 %, ohne die Inflation neu anzufachen. Viele Befragte äußerten zudem Bedenken über Warshs Drängen auf eine weitere Verkleinerung der Fed-Bilanz und seine Unterstützung für eine Lockerung der Bankenregulierung.