US-Richter lässt Sammelklage gegen Binance wegen angeblich nicht registrierter Tokenverkäufe weiterlaufen
US-Bezirksrichter Andrew L. Carter Jr. hat den Versuch von Binance zurückgewiesen, eine Sammelklage wegen angeblich nicht registrierter Tokenverkäufe in ein Schiedsverfahren zu verweisen, sodass das Verfahren vor einem Bundesgericht fortgesetzt wird. Die Klage stammt von Nutzern, die zwischen September 2017 und April 2018 Konten eröffneten, und rückt nun die Frage in den Mittelpunkt, ob bestimmte auf Binance gehandelte Token unter das US-Wertpapierrecht fallen. Parallel dazu steht die Börse unter politischem Druck wegen Fragen zu Sanktionseinhaltung und Geldwäscheprävention.