20 Wall-Street-Banken passen ihre Fed-Zinsprognosen für 2026 an

KI-Marktzusammenfassung
Die heißer als erwartete US-Inflation im August hat die Wall Street in Richtung einer Fed-Zinserhöhung im September verschoben: 16 von 20 Banken rechnen nun mit einer Straffung, und die meisten erwarten weitere Zinserhöhungen bis 2026. Diese Neubewertung hebt das kurze Ende der Zinskurve an und untermauert ein „höher für länger“-Narrativ, was laufzeitempfindliche Risikoanlagen belastet und die Finanzierungsbedingungen verschärft. Der direkteste kurzfristige Ausdruck dürfte festere USD-Erwartungen sein.
Einflussstufe
● Hoch
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Die leicht über den Erwartungen liegenden US-Inflationsdaten für August haben die Markterwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank bei der September-Sitzung deutlich verstärkt. Schätzungen zufolge haben nahezu alle Fed-Beobachter, die zuvor keine Anhebung im September erwartet hatten, ihre Prognosen nach den jüngsten Daten revidiert. Von den 20 aufgeführten Instituten gehen 16 inzwischen davon aus, dass der nächste Schritt der Fed eine Zinserhöhung im September sein wird. Nur wenige halten an Szenarien mit unveränderten Zinsen fest oder rechnen erst 2027 mit einer Zinssenkung. Bank of America erwartet eine Anhebung im September und insgesamt 75 Basispunkte an zusätzlichen Erhöhungen im Jahr 2026. Barclays, BNP Paribas, Citigroup, MPA Macro, MUFG, Nomura, Piper Sandler, Societe Generale, TD Securities, UBS und Wells Fargo prognostizieren ebenfalls den ersten Schritt im September, rechnen für 2026 aber mit einer Gesamtstraffung von 50 Basispunkten. Deutsche Bank und RBC zählen ebenfalls zu den Häusern mit einer September-Anhebung und erwarten jeweils insgesamt 75 Basispunkte bis 2026. Goldman Sachs und JPMorgan gehen zwar auch von einer Anhebung im September aus, sehen den gesamten Zuwachs für 2026 jedoch bei nur 25 Basispunkten. Aktuelle Fed-Prognosen der Institute: - Bank of America: Zinserhöhung im September; insgesamt +75 Basispunkte bis 2026. - Barclays: Zinserhöhung im September; insgesamt +50 Basispunkte. - BNP Paribas: Zinserhöhung im September; insgesamt +50 Basispunkte. - Citigroup: Zinserhöhung im September; insgesamt +50 Basispunkte. - Deutsche Bank: Zinserhöhung im September; insgesamt +75 Basispunkte. - Goldman Sachs: Zinserhöhung im September; insgesamt +25 Basispunkte. - HSBC: erwartet auf unbestimmte Zeit stabile Zinsen; keine Änderung für 2026. - Jefferies: sieht den ersten Schritt als Zinssenkung um 25 Basispunkte im Dezember. - JPMorgan: Zinserhöhung im September; insgesamt +25 Basispunkte. - Morgan Stanley: erwartet die erste Zinssenkung 2027; keine Änderung in 2026. - MPA Macro: Zinserhöhung im September; insgesamt +50 Basispunkte. - MUFG: Zinserhöhung im September; insgesamt +50 Basispunkte. - Nomura: Zinserhöhung im September; insgesamt +50 Basispunkte. - Oxford Economics: erwartet die erste Zinssenkung 2027; keine Änderungen in 2026. - Piper Sandler: Zinserhöhung im September; insgesamt +50 Basispunkte. - RBC: Zinserhöhung im September; insgesamt +75 Basispunkte. - Societe Generale: Zinserhöhung im September; insgesamt +50 Basispunkte. - TD Securities: Zinserhöhung im September; insgesamt +50 Basispunkte. - UBS: Zinserhöhung im September; insgesamt +50 Basispunkte. - Wells Fargo: Zinserhöhung im September; insgesamt +50 Basispunkte. *Dies ist keine Anlageberatung. Weiter lesen: 20 Wall-Street-Banken aktualisieren ihre Fed-Zinsprognosen – hier ist die neue Liste