Aave stoppt rsETH-Märkte nach Sicherheitsvorfall – Ursache beim Asset, nicht im Protokoll

BlockBeats zufolge hat der Aave Guardian am 19. April nach einem Hinweis auf eine mögliche Schwachstelle bei rsETH die Märkte für rsETH und wrsETH auf sämtlichen Deployments umgehend eingefroren. Die Liquiditätspools von Aave gelten weiterhin als sicher und laufen ohne Einschränkungen. Nach aktuellem Stand betrifft der Vorfall ausschließlich das rsETH-Asset selbst; eine Sicherheitslücke im Aave-Protokoll liegt nicht vor. Die Ursachenanalyse läuft. KelpDAO, LayerZero und weitere Teams untersuchen den Vorfall, Aave arbeitet dabei eng mit ihnen zusammen. Aave V3: Der Guardian hat die rsETH- und wrsETH-Märkte über alle Deployments hinweg eingefroren. Damit sind neue Einzahlungen sowie neue Kredite mit rsETH als Sicherheit nicht mehr möglich, bestehende Positionen bleiben unverändert. Aave V4: Das Protocol Safety Committee hat vergleichbare Schutzmaßnahmen umgesetzt und neue Einzahlungen sowie Kreditvorgänge im Zusammenhang mit rsETH deaktiviert. Die entsprechenden Konfigurationsanpassungen wurden über Aave Core Hub und Kelp E Spoke eingespielt.