Bitcoin- und Ethereum-ETFs ziehen trotz Spannungen zwischen den USA und Iran 37,8 Mio. US-Dollar an

Laut CoinDesk verbuchten Spot-ETFs auf Bitcoin und Ethereum am 24. April Mittelzuflüsse von 14,45 Mio. US-Dollar bzw. 23,38 Mio. US-Dollar. Bitcoin rutschte im April bis auf 60.000 US-Dollar; der Markt preist für dieses Szenario aktuell einen "0%"-YES-Status ein. Die anhaltenden Zuflüsse in Bitcoin-ETFs verringern nach Einschätzung von Marktbeobachtern die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin in diesem Monat erneut auf 60.000 US-Dollar fällt, auch wenn die Handelsaktivität insgesamt gedämpft bleibt. Vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen den USA und Iran scheinen institutionelle Käufer Bitcoin verstärkt als Safe-Haven-Asset zu betrachten. Für den 30. Juni wird ein neues Allzeithoch mit "3,5%" YES gehandelt, nach "3%" am Vortag. Die niedrige Wahrscheinlichkeit deutet darauf hin, dass viele Trader ein neues Hoch vor Juli bezweifeln. Auf längere Sicht werden höhere Quoten genannt: 30. September "11%" YES, 31. Dezember "18,5%" YES. Bei Ethereum signalisiert der Zufluss von 23,38 Mio. US-Dollar wachsenden institutionellen Appetit, obwohl der Markt weiterhin wenig dynamisch wirkt und Ethereum im April bei 4.000 US-Dollar notierte. Zum Allzeithoch-Niveau von Bitcoin lag das 24-Stunden-Gesamtvolumen bei 8.027 US-Dollar Nominalwert, tatsächlich wurden 917 USDC gehandelt. Die Tiefe des Orderbuchs zeigt, dass für eine Marktbewegung um 5 Punkte am 30. Juni Orders im Umfang von 959 US-Dollar nötig waren, was auf eine moderate Liquidität hindeutet. Die größte Bewegung wurde am 30. September um 15:34 Uhr verzeichnet, ausgelöst durch eine große Order, die den Preis um 2 Punkte anhob. Bei aktuellem Kurs sind die am 30. Juni zum Hoch gekauften YES-Anteile 1,28 US-Dollar wert, was einem 28,57-fachen Return entspricht. Damit diese Wette aufgeht, setzen Trader auf anhaltende Kapitalzuflüsse und eine Entspannung der geopolitischen Lage. Im Fokus stehen zudem mögliche Aussagen von BlackRock oder Fidelity zu ETF-Strategien sowie Signale der US-Notenbank zur Zinspolitik, die den Markt maßgeblich beeinflussen könnten.