Bitcoin springt um 22,7 % – Strive-CEO sieht Bärenmarkt beendet

KI-Marktzusammenfassung
Der wöchentliche Anstieg von Bitcoin um 22,7% zusammen mit Zuflüssen von 1,92 Mrd. US-Dollar in US-Spot-ETFs signalisiert eine starke institutionelle Risikobereitschaft und ein Knappheitsgebot, verstärkt durch BTC-Ausbrüche sowohl gegenüber Gold als auch gegenüber dem Dollar. Die Ausweitung von Rückkäufen von US-Staatsanleihen hat wahrscheinlich niedrigere Renditen und einen schwächeren USD unterstützt und die Nachfrage nach knappen Vermögenswerten verstärkt. Stimmungsindikatoren haben sich in Richtung extremer Gier bewegt, was die Aufmerksamkeit auf Hebel und Positionierung im Hinblick auf kurzfristige Volatilität lenkt.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
BTC/USDT+0.91%
AI-Einblick · BTC/USDTAI-Einblick
▲ Bullisch
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Der Bitcoin-Kurs ist in der vergangenen Woche um 22,7 % gestiegen und schloss nahe einem Rekordniveau bei 77.387 US-Dollar. Zum Wochenschluss lag er bei 77.241 US-Dollar, nachdem er innerhalb von sieben Tagen um 14.264 US-Dollar zugelegt hatte – der größte wöchentliche Dollar-Anstieg bislang. Rückenwind kam von starken Zuflüssen in US-Spot-Bitcoin-ETFs: Nach Daten von SoSoValue flossen 1,92 Mrd. US-Dollar zu, der kräftigste Mittelzufluss seit Oktober 2025. Die Stimmung zog im gesamten Kryptomarkt an; der Crypto Fear and Greed Index stieg auf 78 und damit auf den höchsten Stand seit Dezember 2024 – nahe dem Bereich "extremer Gier". Als zusätzlicher Impuls gilt die US-Finanzpolitik: Das US-Finanzministerium erhöhte das maximale Volumen für Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen von 2 Mrd. US-Dollar auf mindestens 4 Mrd. US-Dollar. Sinkende Renditen und ein schwächerer US-Dollar förderten laut Marktbeobachtern die Nachfrage nach knappen Assets. Strive-CEO Matt Cole wertet den Ausbruch des Bitcoin sowohl gegenüber Gold als auch gegenüber dem US-Dollar als Signal für das Ende des Bärenmarkts. Der in Gold gemessene Bitcoin stieg auf 16,73 Unzen – den höchsten Wert seit Mai. Cole betont, dieses Verhältnis habe in der Vergangenheit große Wendepunkte beim Dollarpreis vorweggenommen. Cole sieht die nächste Phase vor allem durch eine "Knappheitsprämie" getrieben. Künstliche Intelligenz erleichtere die Reproduzierbarkeit von Software und erhöhe damit die Attraktivität von Gütern mit fixem Angebot; er ordnet Bitcoin in eine Reihe mit Gold und Silber ein. Der doppelte Ausbruch könne zusätzliches Kapital in den digitalen Vermögenswert lenken. Trotz der Rally bleibt das Risiko einer Korrektur: Analysten beobachten Spot-Volumen, ETF-Zuflüsse, Funding-Sätze und Open Interest. Zu hohe Hebelung könnte einen stärkeren Rücksetzer auslösen. Dominick John von Zeus Research nennt 80.000 US-Dollar als wichtigstes kurzfristiges Ziel; bei anhaltender Liquidität und ETF-Nachfrage sieht er anschließend 85.000 bis 90.000 US-Dollar. Bei weiter günstigen Rahmenbedingungen rücke auch 100.000 US-Dollar in Reichweite. Cole rechnet über die kommenden 12 bis 18 Monate damit, dass Käufer auf nennenswerte Rückgänge "aggressiv" reagieren. Der Bitcoin-Kurs liegt allerdings weiterhin unter den durchschnittlichen Anschaffungskosten von Strive in Höhe von 94.345 US-Dollar. Strive hält 20.246 BTC und rangiert damit auf Platz sieben unter den börsennotierten Unternehmen mit den größten Bitcoin-Beständen. Trotz der jüngsten Kursgewinne entspricht die Position einem nicht realisierten Verlust von rund 350 Mio. US-Dollar. Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung dar. CoinCryptoNewz übernimmt keine Verantwortung für entstandene Verluste. Leser sollten vor finanziellen Entscheidungen eigene Recherchen durchführen.