Bitcoin nahe 73.000 US-Dollar spaltet Analysten zwischen nachhaltiger Erholungsaussicht und Rückgangsrisiko Richtung 40.000 US-Dollar
Bitcoin stieg diese Woche mit einem Plus von über 7% über 73.000 US-Dollar und erreichte laut Marktkommentaren eine der wichtigsten Preiszonen des Jahres, während US-Spot-Bitcoin-ETFs binnen zwei Tagen mehr als 680 Millionen US-Dollar anzogen. Krypto-Analyst Michaël van de Poppe hob ein wichtiges Widerstandsniveau hervor, das seit dem 10. Oktober erreicht wurde, und erklärte, er erwarte eine Konsolidierungsphase vor einem möglichen weiteren Anstieg, da der kurzfristige Trend sich nach oben gedreht habe, jedoch ein weiterer Aufbau vor einem entscheidenden Ausbruch erforderlich sei. Analyst NoAlphaLimits warnte hingegen am 5. März, dass Bitcoin vor einer dauerhaften Erholung auf 40.000 bis 45.000 US-Dollar fallen könnte, und verwies dabei auf Spannungen im Nahen Osten, die Force-Majeure-Erklärung von QatarEnergy, Kämpfe in der Straße von Hormus und steigende Ölpreise, die die Federal Reserve bei Zinssenkungen einschränken könnten, sowie auf Rückgänge von über 11% bei Silber und über 3% bei Gold. Blockchain-Berater Anddy Lian verwies auf Bitcoins 89-prozentige Korrelation mit dem S&P 500 und erklärte, dessen nächste Richtung hänge stärker von makroökonomischen Treibern wie Inflationsdaten, Fed-Politik-Signalen und geopolitischen Entwicklungen ab, wobei die Spanne von 72.000 bis 74.000 US-Dollar und der NonFarm-Payrolls-Bericht vom 6. März als entscheidende Tests gesehen würden, ob sich der Markt zugunsten von Bullen oder Bären auflöse.