Bis Ende 2026 könnten KI-Erlöse bis zu 70% der Umsätze börsennotierter Bitcoin-Miner ausmachen

PANews, 28. März: Börsennotierte Bitcoin-Mining-Unternehmen schreiben derzeit laut CoinDesk pro geschürftem Bitcoin im Schnitt rund 19.000 US-Dollar Verlust. In der Folge treiben sie den Strategiewechsel hin zu KI- und High-Performance-Computing-(HPC)-Infrastruktur zügig voran. Wie CoinShares berichtet, hat der börsennotierte Mining-Sektor zusammen bereits KI- und HPC-Verträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als 70 Mrd. US-Dollar angekündigt. Allein die ausgeweitete Partnerschaft zwischen CoreWeave und Core Scientific hat einen Wert von 10,2 Mrd. US-Dollar über 12 Jahre. TeraWulf erwartet aus seinen HPC-Verträgen Erlöse von 12,8 Mrd. US-Dollar. Hut 8 schloss für KI-Infrastruktur am River-Bend-Campus einen 15-jährigen Leasingvertrag im Umfang von 7 Mrd. US-Dollar. Cipher Digital vereinbarte mit Fluidstack, das von Google unterstützt wird, ein mehrjähriges Abkommen in Milliardenhöhe. Bis Ende 2026 könnten KI-Geschäfte bis zu 70% der Umsätze börsennotierter Mining-Unternehmen stellen, nach derzeit etwa 30%. Bei Core Scientific entfallen bereits 39% der Gesamterlöse auf KI-Hosting. TeraWulf liegt bei 27%, IREN bei 9%.