Kolumbiens zweitgrößter Pensionsfonds setzt auf Bitcoin-Exposure

Laut CoinDesk verwaltet der kolumbianische Pensionsfondsmanager AFP Protección rund 55 Mrd. US-Dollar und betreut mehr als 8,5 Millionen Kundinnen und Kunden. Das Unternehmen hat in Kolumbien ein neues Anlageportfolio aufgelegt, das ein Exposure zu Bitcoin ermöglicht. Damit ist AFP Protección innerhalb von weniger als einem Jahr bereits die zweite große Pensionsinstitution des Landes, die diesen Schritt geht. In vielen Schlagzeilen geht ein wichtiger Punkt unter: Es handelt sich nicht um ein Produkt, das einfach Bitcoin kauft. Das Angebot ist streng geprüft, und vor einer Allokation selbst kleiner Beträge in Bitcoin sind eine individuelle Beratung sowie eine Risikoeinschätzung verpflichtend. Zuvor hatte Skandia Administradora de Fondos de Pensiones y Cesantías im September 2025 als erster kolumbianischer Pensionsanbieter ein Bitcoin-Exposure eingeführt. Dass zwei große Pensionsfonds aus demselben Land in kurzer Zeit vergleichbare Schritte unternehmen, gilt als strukturelles Signal und nicht nur als kurzfristiger Nachrichteneffekt.