Core Scientific will Bitcoin-Mining-Standort in Texas in 1,5-GW-KI-Rechenzentrum umbauen

Der Bitcoin-Miner Core Scientific will seine Anlage in Pecos (Texas) zu einem hochverdichteten KI-Colocation-Rechenzentrum ausbauen. Wie Cointelegraph berichtet, ist eine Gesamtstromkapazität von 1,5 GW geplant, davon sollen rund 1 GW vermietet werden. Im Zuge der Umstellung sollen etwa 300 MW der bisherigen Mining-Kapazität in den Rechenzentrumsbetrieb überführt werden. Die erste Data Hall hat die Fundamentarbeiten abgeschlossen und befindet sich in der Hauptbauphase; der Start ist für Anfang 2027 vorgesehen. Für die Expansion hat Core Scientific vor Ort mehr als 200 Acres Land zugekauft. Zur Finanzierung plant das Unternehmen, über 4 Mrd. US-Dollar einzuwerben: durch die Emission von 3,3 Mrd. US-Dollar an vorrangig besicherten Anleihen sowie über eine bereits zugesagte Kreditfazilität in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar von Morgan Stanley. Mit den Mitteln sollen Rechenzentrumsprojekte in Texas, Georgia, North Carolina und Oklahoma vorangetrieben werden.