CryptoQuant-Analyst: Verkäufer übernehmen Kontrolle am Derivatemarkt, während schwache US-Spot-Nachfrage Bitcoin-Kurs belastet
Am 20. Januar schrieb CryptoQuant-Analyst Axel, dass Verkäufer nach mehrwöchiger Käuferdominanz die Kontrolle über den Derivatemarkt zurückerobert haben, während US-Spot-Märkte keine Absicherungsnachfrage liefern, was auf ein risikoaverses Umfeld hinweist. Axels Daten zeigen eine deutliche Verschiebung hin zu Verkäufen: Der aggressive Buy-Sell-Imbalance liegt bei -0,0917, der 90-Tage-Z-Score der aggressiven Handelsintensität bei -1,81, die Short-Ratio bei 0,546 gegenüber einer Long-Ratio von 0,454, was auf anhaltende Verkäuferführung und aktiven Marktdruck hindeutet. Solange der Z-Score negativ bleibt, dürften Erholungen fragil und kurzlebig sein, wobei eine Verbesserung erst durch Rückkehr zur Neutralität signalisiert würde. Der Bitcoin-Coinbase-Premium-Index liegt weiterhin bei etwa -0,077, was darauf hindeutet, dass US-Käufer nicht bereit sind, über globalen Preisen zu zahlen; ohne Spot-Unterstützung entwickeln sich derivategetriebene Preisschwankungen selten zu nachhaltigen Erholungen, wobei Axel die aktuellen Bedingungen als Mangel an Kaufdruck statt Panikverkäufen charakterisiert und eine anhaltende Rückkehr positiver US-Spot-Nachfrage als Schlüsselindikator für bessere Marktqualität ansieht.