US-Justizministerium untersucht mutmaßliche Iran-Sanktionsumgehung über Binance in Höhe von über 1 Mrd. USD
Das US-Justizministerium untersucht Binance wegen des Verdachts, dass Transaktionen im Wert von über 1 Mrd. USD über die Krypto-Börse abgewickelt wurden, um Iran bei der Umgehung amerikanischer Sanktionen und der Finanzierung von iranisch unterstützten militanten Netzwerken zu helfen, berichtet The Wall Street Journal. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf Geldflüsse über Binance an Organisationen, die Gruppen wie die jemenitischen Huthi-Milizen unterstützen, und folgen auf die Einstellung einer früheren internen Untersuchung bei Binance zum selben Netzwerk. Parallel dazu stieg das Vermögen von Binance-Gründer Changpeng Zhao im vergangenen Jahr um 47 Mrd. USD auf etwa 110 Mrd. USD und überholte damit Microsoft-Mitgründer Bill Gates auf der globalen Forbes-Reichenliste, getrieben hauptsächlich durch Binances geschätzte Bewertung von 100 Mrd. USD und Zhaos rund 90-prozentigen Anteil. Binance, die nach Handelsvolumen größte Krypto-Börse, erzielte schätzungsweise 16–17 Mrd. USD Umsatz in 2024–2025, verarbeitete über 30 Billionen USD jährliches Handelsvolumen und hielt etwa 38 % des globalen Marktanteils.