Fed legt überarbeiteten Vorschlag für vereinfachte Masterkonten für Kryptofirmen vor

Odaily Planet Daily berichtet: Der Gouverneursrat der US-Notenbank (Federal Reserve) hat einen aktualisierten Vorschlag zu vereinfachten Masterkonten veröffentlicht und damit seinen Plan präzisiert, Fintech- und Krypto-Unternehmen den Zugang zu Zahlungskanälen zu erleichtern. Die Überarbeitung knüpft an die im Dezember 2025 veröffentlichte Informationsanfrage an und sieht vor, dass betroffene Firmen Zahlungswege nutzen können, ohne dafür als Bank unter dem Office of the Comptroller of the Currency zugelassen zu sein. In derselben Woche unterzeichnete US-Präsident Donald Trump zwei Executive Orders. Eine weist Bundesaufsichtsbehörden an, bestehende Vorgaben zu überprüfen, um digitale Vermögenswerte besser in das Zahlungssystem zu integrieren. Die zweite verpflichtet das US-Finanzministerium und die Aufseher, die Regeln nach dem Bank Secrecy Act zu verschärfen. Zudem soll die Fed die Zahlungs- und Kontoarrangements nicht versicherter Einlageninstitute prüfen; Mitgliedsbanken der Federal Reserve werden aufgefordert, ihre Fähigkeit zu bewerten, solchen Instituten eigenständig Zahlungskonten bereitzustellen. Zuvor hatte der Bankenausschuss des US-Senats für die Weiterleitung des Clarity Act gestimmt. Anschließend ging der Senat in die Memorial-Day-Pause, ohne über das Reconciliation-Gesetzespaket abzustimmen, das auch Mittel für das Department of Homeland Security umfasste. (CoinDesk)