Frankreich meldet deutlichen Anstieg krypto-bezogener Entführungen: 88 Angeklagte, 75 in Untersuchungshaft

Nach Angaben von ChainCatcher registriert die französische Nationale Staatsanwaltschaft für Organisierte Kriminalität (PNACO) einen starken Zuwachs an Entführungen und Freiheitsberaubungen mit Bezug zu Kryptowährungen. In den derzeit 12 laufenden Verfahren wurden 88 Personen angeklagt, darunter mehr als zehn Minderjährige; 75 weitere Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft. Aus den Daten der Staatsanwaltschaft geht hervor, dass die französischen Sicherheitsbehörden seit 2023 insgesamt 135 entsprechende Fälle erfasst haben: 18 im Jahr 2024, 67 im Jahr 2025 und bislang 47 im Jahr 2026. Häufig geht es um gewaltsame Entführungen, Lösegeldforderungen und erzwungene Übertragungen von Krypto-Vermögenswerten. Die Behörden weisen darauf hin, dass einzelne Tatverdächtige in mehreren Fällen auftauchen, was auf ein organisiertes kriminelles Netzwerk hindeutet. Als wichtiges Signal für die wachsenden Sicherheitsrisiken in Frankreichs Krypto-Branche gilt die Entführung des Ledger-Mitgründers David Balland.