Hyperliquid drängt in IPO-PreMarkets und Prognosekontrakte – Plattform gerät ins Visier der Aufsicht

Wie CoinDesk berichtet, baut die Krypto-Derivateplattform Hyperliquid ihr Angebot deutlich aus und stößt in Pre-IPO-Märkte, Prognosekontrakte sowie tokenisierte Real-World-Assets vor. Damit tritt das Unternehmen zunehmend in direkte Konkurrenz zu etablierten Börsen und Vorhersagemärkten wie CME, Kalshi und Polymarket. Ein aktueller Report von FalconX zeigt: Über Hyperliquid's HIP3-Märkte ist inzwischen ein 24/7-Handel mit Aktien, Rohstoffen, Devisen und Pre-IPO-Kontrakten möglich. Mit HIP4 kamen binäre Prognosemärkte hinzu, die auf politischen, wirtschaftlichen und Krypto-Ereignissen basieren. Parallel dazu verzeichneten die von 21Shares und Bitwise aufgelegten Spot-HYPE-ETFs in nur wenigen Handelstagen zusammen Zuflüsse von über 530 Mio. US-Dollar. Der Marktanteil lag damit zum Start über den anfänglichen Notierungswerten von Bitcoin-, Ethereum- und Solana-ETFs. Aus Integrationsvereinbarungen mit Coinbase und Circle rund um USDC dürfte laut Bericht ein jährlicher Protokollumsatz von rund 160 Mio. US-Dollar entstehen. Zugleich wächst der regulatorische Druck: CME und ICE sollen gegenüber Aufsichtsbehörden Bedenken wegen möglicher Marktmanipulationsrisiken geäußert haben. Nach wie vor führt Hyperliquid den Markt für dezentralisierte Perpetual-Kontrakte bei Handelsvolumen, Umsatz und Total Value Locked an. Der HYPE-Token legte in den vergangenen drei Monaten um 94% zu.