KelpDAO-Hack könnte Trend zu modularem DeFi-Lending beschleunigen; LayerZero droht Cross-Chain-Marktanteile zu verlieren
Huo Xing Finance berichtet: Am 19. April erklärte der Krypto-KOL benmo.eth, der Diebstahl von rsETH im Zusammenhang mit KelpDAO habe weitreichende Folgen; die Verantwortung werde zwischen KelpDAO und LayerZero umstritten. Aus seiner Sicht könnte der Vorfall mehrere Entwicklungen anstoßen:
· Die Sicherheit von Wrapped-Assets wie LRT sei nicht mit der von nativen Assets gleichzusetzen. Lending-Protokolle sollten sie in gemischten Pools nicht als gleichwertige Sicherheiten behandeln.
· LayerZero könnte einen Teil seines Cross-Chain-Marktanteils verlieren. Mehrere Assets, darunter usde und usd0, hätten die Cross-Chain-Lösung bereits eingestellt. Selbst bei einer Wiederaufnahme sei eine Reputationsreparatur nur schwer möglich.
· Aaves Sicherheitsimage habe Schaden genommen. Risiken innerhalb eines einheitlichen Lending-Markts stünden erneut im Fokus großer Halter. Jede neue Collateral-Klasse erhöhe das Risiko für bestehende Sicherheiten – eine Schieflage zulasten nativer Assets. Aave V4 und modulares Lending könnten sich als künftiger Trend etablieren und den Übergang beschleunigen. Der Markt dürfte stärker auf die "Fundamentaldaten des Lending-Geschäfts" statt auf einzelne Plattformen oder Curators achten, zugleich würden die Betriebskosten steigen.
· Die Kosten, TVL auf L2s zu gewinnen, dürften weiter anziehen, was einen Teil der Liquidität zurück auf L1 lenken könnte.
· DeFi könnte sich von expansiven Wachstumsstrategien hin zu einem konservativeren Sicherheitsmodell bewegen und zugleich neue, KI-getriebene Sicherheitsrisiken adressieren, etwa Anthropic Mythos.