Keyrock-CEO: Bitcoin unterbewertet, 2026 markiert strukturelle Übergangsphase für digitale Assets

Bitcoin wird derzeit unter seinem fundamentalen Wert gehandelt, sagte Kevin de Patoul, CEO und Mitgründer von Keyrock, und verwies auf einen Rückgang von rund 18 % seit Jahresbeginn nach einem Allzeithoch von knapp 125.000 US-Dollar Anfang Oktober vergangenen Jahres. Investoren behandeln Bitcoin weiterhin als risikobehaftetes Asset mit taktischen statt langfristigen Kapitalflüssen, während sich der Markt laut de Patoul in einer Übergangsphase befindet, in der spekulative Krypto-Zyklen verblassen und Tokenisierung, Stablecoins sowie institutionelle Infrastruktur voranschreiten. Aus Sicht von Keyrock, das mit Banken, Asset Managern und Börsen arbeitet, ist 2026 ein Jahr der Neuausrichtung: Tokenisierte Fonds und RWAs entwickeln sich von Konzepten zu Produkten, kämpfen aber noch mit geringer Liquidität. De Patoul erwartet den echten Wendepunkt für 2027 und 2028, wenn regulatorische Klarheit zunimmt und bereits ein kleiner Teil traditioneller Kapitalmärkte onchain migriert, wodurch RWAs die Größe früherer Krypto-Marktzyklen erreichen könnten, während Keyrock vom Market Making in Asset Management und umfassendere Digital-Asset-Services expandiert.