Morpho-CEO: KelpDAO-Vorfall betrifft Morpho nur begrenzt
BlockBeats berichtet: Am 19. April veröffentlichte Morpho-Mitgründer und CEO Paul Frambot eine Stellungnahme zum jüngsten KelpDAO-Vorfall. Demnach seien die Smart Contracts von Morpho sicher und liefen weiterhin wie vorgesehen. Die direkte Betroffenheit sei begrenzt; der zuständige Curator habe umgehend präventive Maßnahmen ergriffen.
Nach Angaben Frambots wurden lediglich rund 1 Mio. US-Dollar in ETH unter Verwendung von rsETH als Sicherheit aufgenommen. Diese Positionen verteilen sich auf zwei isolierte Märkte innerhalb von tausenden Märkten. Von etwa 500 Morpho Vaults mit Einlagen von über 10.000 US-Dollar seien nur zwei in diesen Märkten involviert. Wie groß die endgültigen Auswirkungen ausfallen, hänge vom weiteren Verlauf des Vorfalls ab.
Morpho setze auf ein vollständig isoliertes Marktdesign, daher blieben alle übrigen Vaults unberührt. Frambot wies zugleich darauf hin, dass trotz der geringen direkten Exponierung sekundäre Effekte durch die breitere Belastung des Ökosystems nicht ausgeschlossen seien. Nutzer sollten vorsichtig bleiben.