Nvidia-Aktie fällt vorbörslich nach Berichten über verschärfte US-Exportkontrollen für KI-Chips und neue China-Obergrenzen

Die Nvidia-Aktie fiel heute im vorbörslichen Handel um 1,30%, nachdem die US-Regierung laut Bloomberg neue Exportkontrollmaßnahmen für KI-Chips erwägt. Die Trump-Administration prüft über das Handelsministerium Regelungen, die für alle Chip-Exporte eine Genehmigung erfordern würden: Lieferungen von bis zu 1.000 GPUs würden ein vereinfachtes Verfahren durchlaufen, während Bestellungen über 200.000 Einheiten Lizenzen benötigen und auch AMD betreffen könnten. Zusätzlicher Druck entstand durch die anhaltende Prüfung des China-Geschäfts, da US-Behörden Alibaba auf eine Entity List gesetzt haben und Berichten zufolge planen, Nvidia-Chip-Käufe chinesischer Kunden auf 75.000 Einheiten zu begrenzen, wobei ähnliche AMD-Lieferungen auf dieses Limit angerechnet werden. Trotz dieser Gegenwinde und China-bedingter Umsatzeinbußen meldete Nvidia starke Ergebnisse, darunter 68 Milliarden US-Dollar Umsatz im vierten Quartal gegenüber einer Prognose von 3 Milliarden US-Dollar, und der Aktienkurs bewegt sich in einem horizontalen Kanal zwischen 170 US-Dollar Unterstützung und 197 US-Dollar Widerstand, was den kurzfristigen Ausblick neutral lässt.