Chef von polnischer Kryptobörse soll nach Israel geflohen sein – Krise um mehr als 100 Mio. US-Dollar spitzt sich zu
Der CEO der polnischen Kryptobörse Zondacrypto, Przemysław Kral, soll laut dem Portal Onet nach Israel geflohen sein. Wegen seiner israelischen Staatsbürgerschaft könnte eine Auslieferung schwierig werden. Zondacrypto steht dem Bericht zufolge kurz vor der Insolvenz; rund 99% der Bitcoin-Reserven sollen fehlen. Kral erklärt, etwa 4.500 BTC seien nicht zugänglich, da die Private Keys beim Gründer Sylwester Suszek liegen sollen. Suszek gilt seit 2022 als vermisst, die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er getötet wurde. Auszahlungen wurden gestoppt, das Management ist zurückgetreten. Polnische Behörden haben straf- und finanzrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Der Gesamtschaden könnte über 100 Mio. US-Dollar liegen.