Börsennotierte Bitcoin-Miner verlieren rund 19.000 US-Dollar je BTC und verlagern Investitionen auf KI- und HPC-Infrastruktur
Börsennotierte Bitcoin-Mining-Unternehmen schreiben pro geschürftem Bitcoin im Schnitt rund 19.000 US-Dollar Verlust. Das berichtet CoinDesk. Vor diesem Hintergrund richten viele Anbieter ihr Geschäft zügig auf KI- sowie High-Performance-Computing-(HPC)-Infrastruktur aus.
Nach Angaben von CoinShares hat der öffentliche Mining-Sektor inzwischen KI- und HPC-Verträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als 70 Mrd. US-Dollar angekündigt. Allein die ausgeweitete Partnerschaft zwischen CoreWeave und Core Scientific hat einen Wert von 10,2 Mrd. US-Dollar über 12 Jahre. TeraWulf kommt mit seinen HPC-Verträgen auf 12,8 Mrd. US-Dollar Umsatz. Hut 8 hat für KI-Infrastruktur am River-Bend-Campus einen 15-Jahres-Leasingvertrag im Umfang von 7 Mrd. US-Dollar abgeschlossen. Cipher Digital vereinbarte mit Fluidstack, unterstützt von Google, einen Vertrag in Milliardenhöhe.
Bis Ende 2026 könnte KI nach Einschätzung von CoinShares bis zu 70% der Erlöse börsennotierter Mining-Unternehmen ausmachen, nach aktuell etwa 30%. Bei Core Scientific liegt der Anteil der KI-Hosting-Umsätze bereits bei 39% des Gesamtumsatzes. TeraWulf erreicht 27%, IREN 9%.