Fortschritte im Quantencomputing rücken langfristige Sicherheit von Bitcoin, Ethereum und XRP in den Fokus
Fortschritte im Quantencomputing veranlassen Forscher und Entwickler zu verstärkter Prüfung der langfristigen Sicherheit großer Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und XRP, während die Diskussion von der Theorie zur Frühphasenplanung übergeht. Analysten schätzen, dass etwa 6,89 Millionen BTC in Adressen gehalten werden, die potenziell künftigen Quantenangriffen ausgesetzt sind, darunter rund 1,91 Millionen BTC in frühen Pay-to-Public-Key-Adressen und etwa 4,98 Millionen BTC in Adressen mit bereits on-chain erschienenen öffentlichen Schlüsseln, von denen einige seit über einem Jahrzehnt inaktiv sind und weithin mit Satoshi Nakamoto in Verbindung gebracht werden. Die meisten Netzwerke wie Bitcoin und Ethereum basieren heute auf elliptischer Kurvenkryptografie, die theoretisch von hinreichend leistungsfähigen Quantenmaschinen mit Algorithmen wie Shor's gebrochen werden könnte, obwohl solche Systeme in praktischem Maßstab noch nicht existieren und viele Kryptografen die Bedrohung als fern betrachten. Während die dezentrale Governance von Bitcoin und Ethereum die Einführung quantenresistenter Upgrades verlangsamen könnte, die breiten Konsens erfordern, sagen Befürworter des XRP Ledger, dass dessen Validator-basiertes Modell schnellere Änderungen kryptografischer Standards ermöglichen könnte, falls neue Sicherheitsanforderungen entstehen.