Abgeordneter French Hill fordert Senat zur Verabschiedung des parteiübergreifenden Clarity Act auf

Der US-Abgeordnete French Hill, führender Republikaner im Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses, hat den Senat aufgefordert, den parteiübergreifenden "Clarity Act" direkt zu verabschieden, um die gesetzgeberische Blockade beim Krypto-Marktstrukturgesetz zu beenden, berichtet The Block. Im Zentrum des Streits steht der Umgang mit Erträgen auf Stablecoins: Der GENIUS Act aus dem Vorjahr verbietet Stablecoin-Emittenten die direkte Zinszahlung, erlaubt jedoch Drittplattformen wie Coinbase die Gewährung von Rewards, was auf starken Widerstand des Bankensektors stößt. Banken argumentieren, dieser Rahmen könne Einlagenabflüsse auslösen, während Krypto-Akteure sagen, die Begrenzung von Stablecoin-Erträgen würde Innovation hemmen. Das Office of the Comptroller of the Currency des US-Finanzministeriums hat bereits Regeln zur Umsetzung des GENIUS Act vorgeschlagen und holt öffentliches Feedback ein, was Analysten zufolge einen alternativen Lösungsweg bieten könnte, wobei ein Scheitern bei der Ertragsfrage das gesamte Marktstrukturgesetz gefährden könnte.