BlockBeats: SpaceX-Börsengang über 75 Mrd. USD könnte Liquidität aus dem Kryptomarkt abziehen

BlockBeats berichtet am 25. April unter Berufung auf Marktanalysen, SpaceX plane einen Börsengang im Juni. Dabei sollen 75 Mrd. US-Dollar eingesammelt werden, bei einer angestrebten Bewertung von 1,75 Bio. US-Dollar. Gelingt die Platzierung, wäre es einer der größten IPOs der Geschichte. Zusammen mit möglichen IPOs von OpenAI und Anthropic noch in diesem Jahr könnten die drei Unternehmen laut Bericht bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 insgesamt mehr als 240 Mrd. US-Dollar aufnehmen. Damit läge das Volumen über der Summe aller von Venture Capital unterstützten US-IPO-Emissionen seit dem Jahr 2000. Die Analyse verweist darauf, dass Krypto-Assets und Tech-Aktien im selben "Risk-on"-Kapitalpool um Anlegergelder konkurrieren. Ein IPO dieser Größenordnung könne Umschichtungen auslösen und damit Liquiditätsdruck auf Bitcoin und den gesamten Kryptomarkt erzeugen. Besonders relevant: Rund 30% der Aktien sollen an Privatanleger gehen (etwa 22 Mrd. US-Dollar) – Mittel, die andernfalls in Bitcoin oder Altcoins fließen könnten. SpaceX hält zudem derzeit rund 8.285 BTC (etwa 600 Mio. US-Dollar). Der Börsengang wäre damit der erste Fall eines "Super-Unicorns", das mit einer bedeutenden Bitcoin-Position an die Börse geht. Der Markt dürfte die Bitcoin-Kursentwicklung während der Roadshow im Mai und Juni genau verfolgen: Kommt der Kurs unter Druck, könnte das auf abfließende Liquidität hindeuten; setzt sich die Stärke fort, spräche das dafür, dass Zuflüsse in Spot-ETFs bereits teilweise vom traditionellen Marktgeschehen entkoppelt sind.