Ripple beteiligt sich an Singapurs BLOOM-Projekt: Test von RLUSD für grenzüberschreitende Handelsabwicklung

Laut BlockBeats hat Ripple am 25. März seine Teilnahme am BLOOM-Projekt bekannt gegeben, das von der Monetary Authority of Singapore (MAS) geleitet wird. Ziel ist die Erprobung programmierbarer Lösungen für die grenzüberschreitende Abwicklung von Handelsgeschäften auf Basis des Stablecoins RLUSD und des XRP Ledger. Ripple arbeitet dafür mit dem Supply-Chain-Fintech Unloq zusammen. In einem Pilotprojekt soll die Plattform SC+ eingesetzt werden, die Trade-Finance-Prozesse, Abwicklungsbedingungen und Cashflows automatisiert zusammenführt. Über Smart Contracts werden Zahlungen freigegeben, sobald vordefinierte Handelsbedingungen erfüllt sind, etwa eine verifizierte Versandbestätigung. Als Settlement-Asset kommt RLUSD zum Einsatz. Damit sollen Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Transaktionen erhöht und der Zugang zu Finanzierung für kleine und mittlere Unternehmen verbessert werden. Das von der MAS vorangetriebene BLOOM-Projekt untersucht unter anderem die Interoperabilität zwischen tokenisierten Bankverbindlichkeiten und Stablecoins, "programmierbare Compliance" sowie automatisierte Zahlungsmechanismen. Zu den Teilnehmern zählen JPMorgan, Standard Chartered, DBS Bank, Stripe, Coinbase, Circle und Anchorage Digital.