Schöpfer von AI16Z und ELIZAOS wegen mutmaßlich irreführenden Marketings und Marktmanipulation in US-Sammelklage verklagt
Nach Angaben von ChainThink hat die auf Krypto-Recht spezialisierte Kanzlei Burwick Law vor dem U.S. District Court for the Southern District of New York (SDNY) eine bundesweite Sammelklage gegen Walters, den Schöpfer von AI16Z und ELIZAOS, sowie weitere Beteiligte eingereicht. Das Verfahren läuft unter dem Aktenzeichen 1:26cv03238. In der Klage werden Verstöße gegen Verbraucherschutzvorschriften, falsche Werbung und ungerechtfertigte Bereicherung geltend gemacht.
Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass die Beklagten den Ruf der bekannten Silicon-Valley-Venture-Capital-Gesellschaft Andreessen Horowitz (a16z) ausgenutzt, das Bild eines KI-Technologie-Startups konstruiert und am 24. Oktober den Token AI16Z auf der Solana-Blockchain ausgegeben haben, der später in ELIZAOS umbenannt wurde. Das Projekt habe mit KI-Agenten und autonomen Investmentfonds geworben, sei tatsächlich aber manuell betrieben worden und habe zum Zeitpunkt der Sammelklage keine Erlöse erzielt.
Am 2. Januar erreichte der Token eigenen Angaben zufolge ein Allzeithoch von rund 2,47 US-Dollar; die Marktkapitalisierung lag zeitweise bei über 2,6 Milliarden US-Dollar. Anschließend sei der Kurs nach Verkäufen großer Token-Inhaber stark gefallen. On-Chain-Daten zufolge erzielten die profitabelsten Trader Gewinne von etwa 39 Millionen US-Dollar.
Zudem sollen die Beklagten beim Umzug der Token auf ELIZAOS das Gesamtangebot um das Zehnfache erhöht und 40% der neuen Token an Insider zugeteilt haben. In Südkorea haben DAXA-Mitgliedsbörsen den Token inzwischen auf ihre Liste "Trading Warning" gesetzt. Coinbase hat den Handel mit Perpetual Contracts auf den Token ausgesetzt.