SEC und CFTC legen neuen Compliance-Rahmen für Token-Verkäufe vor

ChainCatcher berichtet unter Berufung auf DeFiPrime: Die US-Börsenaufsicht SEC und die Derivateaufsicht CFTC haben gemeinsam die Interpretive Release 3311412 veröffentlicht. Darin werden die meisten nativen Tokens dezentraler Netzwerke als digitale Rohstoffe eingestuft. Zudem stellen die Behörden ausdrücklich klar, dass Staking, LSDs, Wrapped Tokens sowie regelkonforme Airdrops keine Wertpapierangebote darstellen. Auf dieser Grundlage skizziert der Beitrag drei zuvor kaum praktikable Modelle für Fundraising und Treasury-Management. Erstens "Liquid Genesis Staking Pools" (LGSP), die auf gestakten Assets wie ETH und SOL aufsetzen und doppelte Anreize aus LSD-Renditen und Protokoll-Tokens kombinieren. Zweitens "Commodity PreParticipation Agreements" (CPA), bei denen künftige Teilnahmerechte am Netzwerk gegen Arbeits- oder Kapitalbeiträge gewährt werden, ohne Tokens vorab zu verkaufen. Drittens "SeparationAccelerated Revenue Rights" (SARR), die sinkende Umsatzanteile an Dezentralisierungs-Meilensteine koppeln und das "Separation Principle" als Einnahmemechanismus nutzen, um Teams zu einer schnelleren Dezentralisierung zu bewegen. Laut Autor lassen sich alle drei Ansätze mit bestehenden Smart-Contract-Bausteinen umsetzen und können in Simulationen langfristig sowohl Protokoll-Treasuries als auch Teamausgaben tragen.