SIREN verliert 26,67% in 24 Stunden – zentrale Unterstützung bei 0,43 US-Dollar im Fokus

Laut CoinDesk hat SIREN in den vergangenen 24 Stunden deutlich nachgegeben. Der Kurs fiel auf rund 0,49 US-Dollar, was einem Tagesminus von 26,67% entspricht. Gleichzeitig stieg das Handelsvolumen auf 43,63 Mio. US-Dollar (+38,18%). Die Kombination aus höherem Volumen und fallendem Preis deutet auf gebündelte Liquidationen und Abflüsse hin, weniger auf Käufe im Dip. Kapital aus dem Derivate- und Kontraktbereich wurde spürbar abgezogen. Am Terminmarkt zeigte sich die Abkühlung besonders klar: Das Open Interest sank im Zuge der Abwärtsbewegung auf 30,04 Mio. US-Dollar, ein Rückgang um 36,68% innerhalb eines Tages. Typischerweise spricht das für ein aktives Schließen von Positionen und einen schnellen Rückzug von Hebelkapital. Dass Open Interest und Kurs parallel fallen, passt eher zu Long-Abbauten und Zwangsliquidationen als zu einer Welle neuer Short-Positionen. Mit abnehmenden Kontraktpositionen lässt auch kurzfristige Spekulation nach, was dem Markt Raum für die Bildung eines neuen Preisgleichgewichts gibt. Technisch rückt die Unterstützung bei 0,43 US-Dollar in den Mittelpunkt. SIREN konnte das vorherige Hoch nahe 1,33 US-Dollar nicht verteidigen und fiel anschließend in den Bereich dieser Schlüsselzone zurück. Nach den aktuellen Daten ist die Marke bislang nicht unterschritten, der Verkaufsdruck testet den Bereich aber weiter. Auch die Indikatoren haben sich eingetrübt: Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 42,39 und signalisiert eine deutliche Abkühlung gegenüber dem vorherigen Hoch, verbunden mit nachlassender Kaufkraft. Der MACD zeigte zudem ein bärisches Crossover, das Histogramm drehte ins Negative und spiegelt damit schwaches kurzfristiges Momentum wider. Im aktuellen Volatilitätsschub traf es vor allem Long-Positionen. Zwangsliquidationen konzentrierten sich auf Longs, Anleger mit Wetten auf steigende Kurse wurden überproportional belastet. Während in der vorangegangenen Phase Long- und Short-Liquidationen noch relativ ausgeglichen waren, wirkten Longs im jüngsten Abverkauf anfälliger. Der kräftige Rückgang des Open Interest stützt diese Einschätzung und deutet auf einen beschleunigten Rückzug gehebelter Longs hin. Unterm Strich notiert SIREN weiterhin über der wichtigen Unterstützung, doch steigendes Handelsvolumen, sinkender Leverage und die Long-Liquidationen sprechen für anhaltende Vorsicht im Markt. Kurzfristig richtet sich der Blick darauf, ob der Kurs die Zone um 0,43 US-Dollar halten kann.