Bitcoin-ETFs: Fünfte Verlustwoche in Folge – Abflüsse lassen aber nach

US-Spot-Bitcoin-ETFs haben ihre Negativserie ausgebaut: Zum fünften Mal in Folge überwogen in einer Handelswoche die Abflüsse gegenüber den Zuflüssen. Die Dynamik fiel zuletzt aber spürbar weniger belastend aus als in der Vorwoche, zudem drehte der Freitag ins Plus. Wie CryptoPotato in den vergangenen Wochen wiederholt berichtete, blieb die Stimmung rund um Spot-Bitcoin-ETFs schwach, besonders in der ersten Juni-Woche. Damals zogen Anleger mehr als 1,7 Mrd. US-Dollar ab – die zweitstärksten Wochenabflüsse seit Auflegung. Auch in der jüngsten Woche schlossen vier von fünf Handelstagen laut SoSoValue im Minus: Am Montag lagen die Nettoabflüsse bei 91,37 Mio. US-Dollar, am Dienstag bei 77,44 Mio., am Mittwoch bei 213,85 Mio. und am Donnerstag bei 19,03 Mio. Ein erstes positives Signal: Am Freitag überwogen erstmals wieder die Zuflüsse, netto flossen 85,85 Mio. US-Dollar in die Produkte. In der Wochenbilanz blieb dennoch ein Minus von knapp 316 Mio. US-Dollar. Als zweiter Lichtblick gilt, dass die Nettoabflüsse deutlich unter den Milliardenbeträgen der vergangenen vier Wochen lagen. Die Serie negativer Wochen setzt sich dennoch fort: Seit der Woche mit Ende am 15. Mai summieren sich die Abflüsse aus den ETFs auf mehr als 5,7 Mrd. US-Dollar. Gleichzeitig sind die kumulierten Nettozuflüsse weiter zurückgegangen – von 59,34 Mrd. US-Dollar am 8. Mai auf 53,62 Mrd. US-Dollar am 12. Juni. Auch bei Spot-Ethereum-ETFs zeigt sich ein ähnliches Bild. Nach Daten von SoSoValue verzeichneten die Produkte ebenfalls fünf rote Wochen in Folge, wobei die jüngste weniger stark ausfiel als viele zuvor. Der Montag stach positiv heraus: Anleger investierten netto 82,37 Mio. US-Dollar. Danach überwogen erneut die Abflüsse – 40,85 Mio. US-Dollar am Dienstag, 35,59 Mio. am Mittwoch, 15,89 Mio. am Donnerstag und 4,95 Mio. am Freitag. Damit endete die Woche bei Ethereum-ETFs mit Nettoabflüssen von knapp 15 Mio. US-Dollar – deutlich weniger als die 173 Mio. US-Dollar aus der Vorwoche. Die kumulierten Nettozuflüsse fielen bis Freitag auf unter 11,20 Mrd. US-Dollar, nachdem sie am 8. Mai bei 12,09 Mrd. US-Dollar ihren Höchststand erreicht hatten.