Saylor's Strategy kauft 1.587 BTC zu und hält nun 846.842 Bitcoin

Strategy, das börsennotierte Unternehmen unter Kontrolle von Michael Saylor, hat seine Bitcoin-Reserve in der vergangenen Woche weiter aufgestockt. Laut einer Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC kaufte das Unternehmen zwischen dem 8. Juni und Sonntag insgesamt 1.587 BTC für 100 Mio. US-Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 63.024 US-Dollar je Bitcoin. Damit lag der Zukauf unter der in der Meldung genannten durchschnittlichen Einstandsbasis des Unternehmens von rund 75.700 US-Dollar und senkte den gesamten durchschnittlichen Einstandspreis leicht auf etwa 75.656 US-Dollar. Nach der Transaktion belaufen sich die Bitcoin-Bestände von Strategy auf 846.842 BTC. Die kumulierten Anschaffungskosten gibt das Unternehmen mit 64,07 Mrd. US-Dollar an. Auf Basis eines CoinGecko-Kurses von rund 66.216 US-Dollar je BTC würden die Bestände aktuell etwa 56,1 Mrd. US-Dollar wert sein. Finanziert wurde der jüngste Kauf erneut über den Verkauf von Stammaktien der Klasse A. Strategy teilte mit, im Zeitraum rund 209 Mio. US-Dollar durch die Platzierung von etwa 1,73 Mio. Aktien eingenommen zu haben. In den Preferred-Share-Programmen STRC, STRF, STRK und STRD habe es in der berichteten Woche keine Aktivität gegeben. Unabhängig davon verweisen externe Beobachter weiter auf Kursdruck bei STRC. Nach Angaben von STRC.live lag STRC per 12. Juni die vierte Woche in Folge unter dem Nennwert von 100 US-Dollar und bewegte sich im Bereich von Mitte 96 US-Dollar. Am Freitag habe STRC bei 94,80 US-Dollar geschlossen, rund 1% tiefer, basierend auf TradingView-Daten, die über STRC.live zitiert wurden. In der Krypto-Community hält zudem die Debatte an, inwieweit Strategy bereit ist, Bitcoin bei Bedarf zu veräußern. Hintergrund ist ein zuvor berichteter Verkauf von 32 BTC am 1. Juni, der trotz der geringen Größenordnung Diskussionen über eine mögliche Abkehr vom bisherigen "Buy-and-hold"-Narrativ auslöste. Michael Saylor begründete dies später gegenüber Cointelegraph damit, dass Bitcoin-Treasury-Unternehmen Bestände auch verkaufen können müssten, um dividendenähnliche Wertpapiere im Zusammenhang mit digitalen Kreditprodukten zu finanzieren. Im Fokus dürften nun bleiben, ob Strategy künftige Bitcoin-Käufe weiterhin vor allem über Aktienemissionen finanziert, wie sich die Preferred-Programme relativ zum Nennwert entwickeln und ob weitere SEC-Meldungen zusätzliche Käufe zu Kursen ausweisen, die die durchschnittliche Einstandsbasis weiter an den Marktpreis annähern.