Trump trifft Coinbase-CEO Armstrong, während Banken wegen verzögertem US-Kryptogesetz kritisiert werden

US-Präsident Donald Trump traf am Dienstag, den 3. März, Coinbase-CEO Brian Armstrong zu einem privaten Gespräch, bevor er große Banken öffentlich dafür kritisierte, einen wichtigen Kryptogesetzentwurf in Washington zu verzögern, berichtet Politico. Der Konflikt dreht sich um die Frage, ob Börsen wie Coinbase Kunden, die Stablecoins halten, renditeähnliche Belohnungen anbieten dürfen. Stablecoins sind digitale Token, die typischerweise an den US-Dollar gekoppelt sind. Bankenverbände lehnen diese Praxis ab, da sie befürchten, dass Einlagen von traditionellen Kreditgebern abgezogen werden könnten. Der Streit hat bereits einen umfassenderen US-Gesetzentwurf zur Kryptomarktstruktur und eine geplante Ausschusssitzung des Senate Banking Committee Anfang des Jahres verzögert, während das Weiße Haus Gespräche zwischen Banken- und Krypto-Vertretern veranstaltet hat, die bislang zu keiner Einigung geführt haben. Coinbase hat seinen politischen Einfluss durch Unterstützung des kryptofokussierten Super-PAC Fairshake ausgebaut, der Berichten zufolge mehr als 190 Millionen US-Dollar gesammelt hat, um Kandidaten bei kommenden Wahlen zu unterstützen.