Trump begnadigt BitMEX-Mutterkonzern und erlässt 100-Millionen-Dollar-Strafe

KI-Marktzusammenfassung
Trumps Begnadigung der BitMEX-Muttergesellschaft (HDR Global Trading) und ehemaliger Führungskräfte hebt eine geldwäschereibezogene Strafe in Höhe von 100 Mio. US-Dollar auf, genau zu dem Zeitpunkt, als die Zahlung fällig war, und signalisiert potenziell ein nachsichtigeres Durchsetzungsrisiko in Teilen der US-Krypto-Landschaft. Auch wenn dies nicht direkt mit einem Token verbunden ist, könnte der Präzedenzfall von Unternehmensbegnadigungen die Marktauffassungen zu regulatorischen und rechtlichen Tail-Risiken für zentralisierte Handelsplätze und den breiteren Krypto-Komplex kurzfristig beeinflussen.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
BTC/USDT+1.81%
AI-Einblick · BTC/USDTAI-Einblick
● Neutral
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Odaily Planet Daily berichtet, US-Präsident Donald Trump habe in seiner zweiten Amtszeit einen in der modernen US-Geschichte ungewöhnlichen Schritt vollzogen: Er begnadigt auch Unternehmen. Bislang seien neun Firmen von solchen Begnadigungen erfasst worden, darunter HDR Global Trading, die Muttergesellschaft der Kryptohandelsplattform BitMEX. HDR Global Trading war wegen Verstößen gegen Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche (Anti-Money-Laundering, AML) mit einer Geldbuße von 100 Millionen US-Dollar belegt worden. Trump habe die Begnadigung am 27. März 2025 unterzeichnet – und damit sowohl dem Unternehmen als auch vier ehemaligen Führungskräften, darunter Mitgründer Arthur Hayes, Straffreiheit gewährt. Der Zeitpunkt fiel dem Bericht zufolge mit der Fälligkeit der Zahlung zusammen. Die Idee einer Unternehmensbegnadigung sei Anfang 2025 aufgekommen, als BitMEX' Mutterkonzern im Hintergrund eine Begnadigung angestrebt habe. Im Weißen Haus hätten sich demnach einige Verantwortliche auf ein historisches Vorbild berufen: König Charles II. von England habe vor mehr als 300 Jahren Unternehmen begnadigt.