US-Supreme Court verhandelt über Trumps Versuch, Fed-Gouverneurin Cook wegen mutmaßlichen Hypothekenbetrugs abzusetzen
Die Unabhängigkeit der Federal Reserve steht vor ihrer bedeutendsten rechtlichen Prüfung seit über einem Jahrhundert, da der US-Supreme Court am 21. Januar 2026 mündliche Anhörungen in einem Fall über den Versuch des ehemaligen Präsidenten Donald Trump plant, Fed-Gouverneurin Cook wegen angeblicher Beteiligung an Hypothekenbetrug vor ihrem Eintritt in die Zentralbank abzusetzen, berichtet BlockBeats. Der Streit dreht sich darum, ob Trump ein Mitglied des Federal Reserve Board aufgrund seiner Auslegung von "for cause" entlassen kann – ein Standard, den Trumps Team so interpretiert, dass er dem Präsidenten faktisch weitreichende Befugnisse zur Absetzung von Gouverneuren einräumt. Analysten warnen, dass eine strikte Auslegung durch das Gericht zwar den Schutz der Unabhängigkeit der Zentralbank kodifizieren könnte, das Urteil künftigen Regierungen jedoch auch einen klareren Fahrplan für Angriffe auf Fed-Mitglieder liefern könnte. Jon Faust, ehemaliger leitender Berater von Jerome Powell und Janet Yellen sowie Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Johns Hopkins University, äußerte Befürchtungen, dass selbst bei Verbleib Cooks im Amt das Ergebnis den Schutzschild der Fed gegen politischen Druck schwächen könnte.