Clarity Act nimmt Hürde im Senats-Ausschuss, Weg zur Verabschiedung bleibt steinig
Laut Odaily Planet Daily hat der Bankenausschuss des US-Senats den sogenannten Clarity Act vorangebracht. Der Gesetzentwurf soll erstmals einen umfassenden bundesweiten Regulierungsrahmen für die Kryptoindustrie schaffen und wurde im Ausschuss mit 15 zu 9 Stimmen angenommen. Unterstützung kam unter anderem von den demokratischen Senatoren Ruben Gallego und Angela Alsobrooks.
In der Branche wird das Votum zwar als positives Signal gewertet, Beobachter sehen bis zur Verabschiedung jedoch weiterhin erhebliche Hürden. TD Cowen erhöhte die Wahrscheinlichkeit für ein Zustandekommen des Gesetzes von rund einem Drittel auf 40% und verwies darauf, dass einzelne Demokraten inzwischen eher bereit seien, mögliche Unterstützungswege zu prüfen. Grundsätzliche Streitpunkte seien aber noch nicht ausgeräumt.
Zuvor war der Entwurf lange durch Themen wie Renditemodelle bei Stablecoins, mögliche Interessenkonflikte und Ethik-Regelungen ausgebremst worden. Zudem braucht das Vorhaben zur Überwindung einer möglichen Blockade durch Filibuster im Senat mehr demokratische Stimmen, als derzeit gesichert sind. Analysten von Benchmark betonten ebenfalls, dass die aktuelle Zahl der Unterstützer nicht ausreiche, um eine spätere Verabschiedung zu garantieren. (The Block)