Vitalik Buterin skizziert Ethereum-Execution-Layer-Roadmap mit binären Zustandsbäumen und möglicher RISCV-basierter VM
Vitalik Buterin hat geplante Upgrades für die Execution Layer von Ethereum detailliert dargelegt und dabei Änderungen am Zustandsbaum sowie eine mögliche Weiterentwicklung der virtuellen Maschine (VM) hervorgehoben. Die Roadmap sieht vor, den aktuellen hexären Keccak Merkle Patricia Tree durch einen Binärbaum mit einer effizienteren Hash-Funktion wie blake3 oder einer Poseidon-Variante zu ersetzen, was etwa 4x kürzere Merkle-Zweige, 3–4x Effizienzgewinne durch Struktur und Hashing, günstigeren Zugriff auf benachbarte Slots via Paged Storage, geringere Varianz in der Zugriffstiefe und ein einfacheres Design liefern soll, das künftige Metadaten für State Expiry unterstützen kann, unter Leitung von @gballet und weiteren Mitwirkenden. Buterin plädierte zudem für einen langfristigen Wechsel von der EVM zu einer effizienteren, prover-freundlichen VM wie RISCV, da ein solches Design viele Precompiles überflüssig machen, besser mit bestehenden RISCV-basierten Provern harmonieren und Client-seitiges Proving praktikabler machen könnte. Sein vorgeschlagener Deployment-Pfad sieht vor, zunächst eine NewVM (beispielsweise RISCV) für Precompiles einzusetzen, dann NewVM-Verträge zuzulassen und schließlich die EVM in einen Smart Contract zu verwandeln, der in der NewVM geschrieben ist, um Rückwärtskompatibilität bei verbesserter Einfachheit und Prover-Effizienz zu wahren.