Weißes Haus prüft SEC-Entwürfe zu Krypto-Regeln und Transparenzpflichten für Private Funds

PANews, 23. März: Wie Bloomberg berichtet, hat die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) dem Office of Management and Budget (OMB) im Weißen Haus zwei neue Regulierungsvorschläge zur Prüfung vorgelegt. Der erste Entwurf betrifft Ausnahmen von regulatorischen Vorgaben für digitale Vermögenswerte, der zweite zielt auf die Offenlegungspflichten für Hedgefonds sowie Private-Equity-Fonds. SEC-Chef Paul Atkins erklärte, der Vorschlag zu digitalen Assets sehe eine "Innovationsausnahme" vor. Damit könnten betroffene Marktteilnehmer für einen begrenzten Zeitraum tätig sein, ohne sich als Broker, Börse oder andere regulierte Einheit registrieren zu müssen. Der zweite Entwurf könnte die Anforderungen an das Meldeformular Form PF überarbeiten. Dabei soll der aufsichtsrechtliche Nutzen der offengelegten Daten dem Compliance-Aufwand für Vermögensverwalter gegenübergestellt werden. Zuvor hatte die SEC den Starttermin neuer Form-PF-Offenlegungen, die von Ex-Chef Gary Gensler vorangetrieben wurden, auf den 1. Oktober verschoben.