Ripple-CTO warnt XRP-Anleger: "Sie machen sich etwas vor" – Kurs im steigenden Keil, Spot-ETF-Zuflüsse ziehen an

XRP notiert am 25. April bei 1,4349 US-Dollar und liegt damit 0,08% im Plus. Der Kurs bewegt sich weiter innerhalb eines steigenden Keils, der seit dem Februartief nahe 1,20 US-Dollar ausgebildet wird. Als nächste Unterstützung gilt der 20-Tage-EMA bei 1,4066 US-Dollar. Technisches Bild: Der Keil verengt sich Seit dem Tief im Februar steigt die untere Keilbegrenzung stetig an, während die obere Begrenzung den Kurs bis Ende April wiederholt nahe 1,55 US-Dollar deckelte. Aktuell handelt XRP unterhalb der zusammenlaufenden Oberkante. Steigende Keile gelten häufig als bärisches Fortsetzungsmuster, der Momentum-Impuls ist aber nicht eindeutig. Der MACD sendet kurzfristig positive Signale: Die Signallinie liegt bei 0,0176 über null, das Histogramm ist grün, und die MACD-Linie bei 0,0055 dreht nach oben in Richtung Signallinie. Auch die gleitenden Durchschnitte zeichnen ein gemischtes Bild. Der 20-Tage-EMA (1,4066 US-Dollar) und der 50-Tage-EMA (1,4154 US-Dollar) liegen knapp unter dem aktuellen Kurs und dienen als kurzfristige Stütze. Größere Hürden warten darüber: der 100-Tage-EMA bei 1,5313 US-Dollar sowie der 200-Tage-EMA bei 1,7720 US-Dollar. Ein Ausbruch über die Keiloberkante um 1,55 US-Dollar hätte auf Tagesbasis erst dann Gewicht, wenn zugleich der 100-Tage-EMA überwunden wird. Wichtige Marken für den 26. April - Unterstützung 20-Tage-EMA: 1,4066 US-Dollar - Unterstützung 50-Tage-EMA: 1,4154 US-Dollar - Aktueller Kurs: 1,4349 US-Dollar - Keil-Oberkante: 1,5500 US-Dollar - Widerstand 100-Tage-EMA: 1,5313 US-Dollar - Widerstand 200-Tage-EMA: 1,7720 US-Dollar XRP-Spot-ETFs: Zuflüsse steigen auf 1,29 Mrd. US-Dollar kumuliert Die XRP-Spot-ETFs verzeichneten am 24. April einen Tageszufluss von 6,44 Mio. US-Dollar, nach 3,89 Mio. US-Dollar am 23. April und 2,42 Mio. US-Dollar am 22. April. Über fünf Produkte summieren sich die kumulierten Nettozuflüsse damit auf 1,29 Mrd. US-Dollar. Die gesamten Nettovermögenswerte liegen bei 1,10 Mrd. US-Dollar, was 1,23% der XRP-Marktkapitalisierung entspricht. Im April waren die Zuflüsse laut den Daten durchgehend positiv, der stärkste Tageswert lag bei 17,11 Mio. US-Dollar am 15. April. Zusätzlich verweist das von fiatleak zitierte Onchain-Bild auf sinkende Börsenreserven bei fortgesetzter Akkumulation parallel zur ETF-Nachfrage. Das spricht dafür, dass Kaufdruck nicht ausschließlich aus institutionellen ETF-Strömen kommt. Der Kurs blieb dabei über weite Strecken in einer Spanne von 1,30 bis 1,45 US-Dollar, eher komprimierend als ausbrechend – ein Umfeld, das auf einen zunehmenden Volatilitäts-Engpass hindeutet. Ripple-CTO bremst Spekulationen über Zentralbanken Ripple-CTO David Schwartz wandte sich diese Woche auf X gegen Erzählungen, die seit Langem im XRP-Umfeld kursieren. Im Fokus stehen Theorien, wonach Ripple im Hintergrund eine groß angelegte Einführung mit Zentralbanken vorbereite. Schwartz erklärte, dass Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDAs) bei Partnerbeziehungen üblich seien, machte aber klar, was daraus nicht abzuleiten sei. Wer NDAs als Beleg für ein bevorstehendes "großes Ereignis" interpretiere, "macht sich etwas vor". Zur Zentralbank-Frage sagte Schwartz, Ripple habe Beziehungen zu Zentralbanken, teils öffentlich bekannt, teils nicht. Die Behauptung, mehrere dieser Zentralbanken würden ihre Währungen mit XRP hinterlegen, wies er als klassische Verschwörungstheorie zurück. Ausblick auf den 26. April Aufwärts-Szenario: XRP verteidigt 20- und 50-Tage-EMA und bricht über die Keil-Oberkante um 1,55 US-Dollar aus. Ein Tagesschluss über dem 100-Tage-EMA bei 1,5313 US-Dollar wäre dafür entscheidend. Bleiben die ETF-Zuflüsse über 5 Mio. US-Dollar pro Tag und sinken die Börsenreserven weiter, rückt bei bestätigtem Ausbruch der 200-Tage-EMA bei 1,7720 US-Dollar als nächstes Ziel in den Fokus. Abwärts-Szenario: Der Keil löst sich nach unten auf und XRP fällt unter den 20-Tage-EMA bei 1,4066 US-Dollar. Dann würde der Unterstützungsbereich von 1,30 bis 1,35 US-Dollar relevanter. Ein Rückgang in diese Zone ohne anziehende ETF-Zuflüsse könnte das Februartief nahe 1,20 US-Dollar wieder ins Spiel bringen. Hinweis: Die Informationen dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Finanzberatung dar. Coin Edition übernimmt keine Verantwortung für Verluste, die aus der Nutzung der genannten Inhalte, Produkte oder Dienstleistungen entstehen. Leser sollten vor Handlungen mit Bezug auf das Unternehmen Vorsicht walten lassen.