Zama-Gründer: Arbeiten an Entsperrung des cUSDC-Contracts – Post-Mortem-Analyse angekündigt

Laut BlockBeats hat Rand, Gründer des Zama Protocol, am 30. Mai eine aktualisierte Stellungnahme zur eingefrorenen cUSDC-Contract-Struktur veröffentlicht. Die Ursache sei inzwischen geklärt: Der Vorfall stehe weder mit Zama noch mit dessen Datenschutztechnologie in Zusammenhang. Auslöser seien rund 12,5 Mio. USDC, die zuvor von einer Hacker-Adresse mit Bezug zu Overnight Finance eingezahlt wurden. Zum Zeitpunkt der Einzahlung sei die Adresse weder auf Sanktionslisten geführt noch von KYT-Tools erkannt worden. In der vergangenen Nacht habe ein US-Gericht eine einstweilige Verfügung erlassen und die mit dem Hacker verknüpfte Wallet eingefroren. Da über 99% der Mittel im Contract aus dieser Quelle stammten, habe das Gericht die Sperrung des gesamten Wrapped-Contracts angeordnet, um die entwendeten Vermögenswerte zu sichern. Zama bekräftigte die Ausrichtung auf "Compliance und Vertraulichkeit" und erklärte, illegale Aktivitäten nicht zu tolerieren. Das Team stehe im Austausch mit allen beteiligten Parteien, um eine schnelle Entsperrung zu erreichen. Parallel wurden die Contracts cUSDC, cUSDT und cWETH vorübergehend pausiert, um eine umfassende Untersuchung durchzuführen. Eine detaillierte Post-Incident-Analyse sowie ein Plan zum Umgang mit künftigen gerichtlichen Anfragen sollen in Kürze veröffentlicht werden.