US-Finanzministerium erstattet seit Mai über 100 Milliarden US-Dollar an Zöllen und tilgt damit die Mehreinnahmen
KI-Marktzusammenfassung
R\u00fcckerstattungen von Z\u00f6llen des US-Finanzministeriums, die die Einziehungen in Mai und Juni \u00fcbersteigen, dr\u00fccken die Netto-Zolleinnahmen ins Negative, untergraben damit das fiskalische Einnahmenargument f\u00fcr Z\u00f6lle und heben zugleich die anhaltende rechtliche und politische Unsicherheit hervor. Zitierte Forschung verkn\u00fcpft Z\u00f6lle zudem mit h\u00f6heren Verbraucherpreisen und untermauert damit Inflationsrisiken neben St\u00f6rungen der Lieferketten und der Einstellungst\u00e4tigkeit durch h\u00e4ufige Politik\u00e4nderungen. Die Kombination aus schw\u00e4cheren Nettoerl\u00f6sen und erh\u00f6hter Unsicherheit kann die Erwartungen an das US-Wachstum belasten und die Risikoaversion ausweiten.
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Seit Mai hat das US-Finanzministerium Zollrückerstattungen von über 100 Milliarden US-Dollar ausgezahlt, was mehr als der Hälfte der in diesem Zeitraum erzielten IEEPA-Zolleinnahmen entspricht. Im Mai beliefen sich die Rückerstattungen auf 21,97 Milliarden US-Dollar und überstiegen damit erstmals die im selben Monat eingezogenen 21,93 Milliarden US-Dollar. Im Juni stiegen die Rückzahlungen auf 49,18 Milliarden US-Dollar, wodurch die Nettzolleinnahmen auf minus 25,56 Milliarden US-Dollar fielen. Untersuchungen der Federal Reserve Bank of St. Louis zufolge haben die Zölle die Preise für Arzneimittel und Haushaltsutensilien binnen eines Jahres um mehr als 4% erhöht.