Bitcoin-Volatilität nimmt zu, da Waffenstillstands-Erwartungen und stark steigende Ölpreise die Absicherungsrolle von Krypto neu definieren
Marktanalysten zufolge preist der Kryptomarkt zunehmend die Möglichkeit eines Waffenstillstands ein, während geopolitische Spannungen einen starken Ölpreisanstieg auslösen und Bitcoins Rolle als Absicherungsinstrument auf die Probe stellen. Die US-Ölpreise sind in dieser Woche um 34,5 % gestiegen, während zunächst rund 150 Milliarden US-Dollar in Krypto flossen, von denen bis zum Wochenschluss nur etwa 50 Milliarden US-Dollar übrig blieben. Das XAU/BTC-Verhältnis legte im Tagesverlauf um 6 % zu, was darauf hindeutet, dass Kapital wieder in etablierte Anlageklassen zurückfließt und Zweifel aufkommen lässt, ob der Sprung von BTC über 70.000 US-Dollar auf nachhaltige Absicherungsnachfrage oder auf kurzfristige Spekulation zurückzuführen ist.