EZB-Studie: Wachsende Stablecoin-Nutzung drückt Bankeinlagen und schwächt geldpolitische Transmission in Europa
Die Europäische Zentralbank warnt in einem am Dienstag veröffentlichten Working Paper mit dem Titel "Stablecoins and Monetary Policy Transmission", dass eine zunehmende Nutzung von Stablecoins mit rückläufigen Retail-Einlagen und einer schwächeren Kreditvergabe an Unternehmen einhergeht. Der Studie zufolge kann die Verlagerung von Geldern aus Bankeinlagen in Stablecoins dazu führen, dass sich die Refinanzierungskosten der Banken erhöhen und die geldpolitische Transmission in die Realwirtschaft gestört wird. Besonders ins Gewicht fällt dabei die Dominanz an den US-Dollar gekoppelter Stablecoins, wie aus dem EZB-Papier hervorgeht.