MediaTek schließt Chip-Sicherheitslücke, über die Angreifer in 45 Sekunden Krypto-Wallet-Seeds auslesen konnten

Der Mobilchip-Hersteller MediaTek hat am 5. Januar eine Schwachstelle in seinen Chipsets behoben, die laut dem Sicherheitsteam Donjon von Ledger Angreifern mit physischem Zugriff und USB-Verbindung das Auslesen sensibler Daten von einigen Android-Smartphones ermöglichte. Die Lücke in der Secure-Boot-Kette konnte genutzt werden, um PINs wiederherzustellen, Speicher zu entschlüsseln und Seed-Phrasen großer Software-Wallets auf Geräten mit MediaTek-Prozessoren und der Trustonic-TEE zu stehlen, wie Ledger erklärte. Das Unternehmen rief Nutzer betroffener Android-Geräte dazu auf, die aktuellen Sicherheitsupdates zu installieren, erwartet aber nicht, dass das Problem langfristig bestehen bleibt.