Türkei lehnt Verlängerung des Öl-Pipelineabkommens Kirkuk–Ceyhan bis zum 27. Juli ab

Die Türkei weigert sich unter den aktuellen Bedingungen, das am 27. Juli auslaufende Abkommen zur Rohöl-Pipeline Kirkuk–Ceyhan mit dem Irak zu verlängern. Die Leitung mit einer Kapazität von knapp 1,5 Millionen Barrel pro Tag ist neben dem südlichen Export über Basra ein zentraler Ausfuhrweg für irakisches Öl. Da das wichtigste Exportterminal in Basra durch die Schließung der Straße von Hormus eingeschränkt ist, würde ein Stillstand der Pipeline die irakischen Ölexporte spürbar reduzieren. Das Auslaufen des Abkommens birgt damit das Risiko kurzfristiger Störungen für das globale Ölangebot.