Bitwise-CIO: Strategy dürfte nach dem STRC-Ereignis an Bedeutung für den Bitcoin-Markt verlieren

KI-Marktzusammenfassung
Der CIO von Bitwise argumentiert, dass der Einfluss von Strategy (MSTR) als einseitiger struktureller Käufer von Bitcoin nach dem STRC-Framework wahrscheinlich nachlassen wird, da das Unternehmen nun BTC flexibler kaufen oder verkaufen kann, um Dividenden zu steuern, ohne einen Nennwert von 100 $ verteidigen zu müssen. Während das Liquidationsrisiko als minimal beschrieben und erzwungene Verkäufe begrenzt werden, verringert die Verschiebung die vorhersehbare marginale Nachfrage. Die STRC-Volatilität wird als Deleveraging in der Spätphase des Zyklus dargestellt, das dabei helfen könnte, eine Basis zu bilden.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
BTC/USDT+1.18%
AI-Einblick · BTC/USDTAI-Einblick
● Neutral
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Huoxing Finance berichtet: Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise, hat die starke Volatilität von STRC analysiert, das von Strategy (MSTR) emittiert wurde. Nach seinen Angaben hält Strategy derzeit Bitcoin im Wert von rund 49,6 Mrd. US-Dollar sowie 2,6 Mrd. US-Dollar an Liquidität. Die Vermögenswerte lägen damit deutlich über den Verbindlichkeiten und den Verpflichtungen aus Vorzugsaktien, wodurch kein Liquidationsrisiko bestehe. Mit dem neu eingeführten Rahmenwerk für digitales Kreditkapital könne Strategy Bitcoin je nach Marktlage flexibel verkaufen, um Dividenden zu bedienen. Eine starre Verteidigung des STRC-Nennwerts von 100 US-Dollar sei dafür nicht mehr erforderlich. Hougan betonte, Strategy sei in den vergangenen Jahren der weltweit größte Bitcoin-Käufer und eine einseitige Nachfragequelle gewesen. Dieses Muster dürfte nun enden. Künftig werde das Unternehmen abhängig vom Marktumfeld flexibel kaufen oder verkaufen. Ein großvolumiger Abverkauf sei jedoch nicht zu erwarten, da die jährlich erzwungenen Verkäufe begrenzt seien. Sollte der Bitcoin-Kurs wieder anziehen, könne Strategy erneut zum Nettokäufer werden. Insgesamt werde die Bedeutung von Strategy im nächsten Zyklus geringer ausfallen als im vorherigen. Die Schwankungen von STRC wertet Hougan als Zeichen für den Abbau übermäßiger Hebelwirkung im Markt, typisch für die Spätphase eines Bullenmarkts. Wenn fehlallokierte, nicht passende Kapitalströme herausgedrängt werden, bilde sich ein Boden. Für den Herbst erwartet er den Start eines neuen Bullenmarkts.