US-Spot-Bitcoin-ETFs verbuchen 221,7 Mio. US-Dollar Zuflüsse und beenden 10-Tage-Abflussserie

KI-Marktzusammenfassung
US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten Nettozuflüsse von 221,7 Mio. USD, womit eine 10-tägige Abflussserie von 2,7 Mrd. USD beendet wurde, und es war der erste Tag mit Zuflüssen von über 200 Mio. USD seit Anfang Mai. Die Erholung konzentrierte sich auf Fidelity's FBTC, während BlackRock's IBIT weiterhin erhebliche Rücknahmen verzeichnete, was auf eine ungleichmäßige institutionelle Positionierung hinweist. Da die Stimmung weiterhin als "extreme fear" eingestuft wird und die Zuflüsse im Juni historisch schwach sind, signalisiert die Datenlage eher eine vorsichtige Stabilisierung als eine bestätigte Trendwende.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
BTC/USDT+1.24%
AI-Einblick · BTC/USDTAI-Einblick
● Neutral
Jetzt traden
⚠️ Die von AI generierten Einblicke basieren auf Nachrichteninhalten und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen weder eine Anlageberatung dar noch geben sie die Ansichten von BingX wieder. Investitionen sind mit Risiken verbunden. Bitte trade verantwortungsbewusst.
US-notierte Spot-Bitcoin-ETFs haben diese Woche wieder Nettozuflüsse verzeichnet und damit eine längere Phase anhaltender Abgaben unterbrochen. Laut Daten von SoSoValue flossen am Donnerstag netto 221,7 Mio. US-Dollar in die Produkte – der erste Tageszufluss von mehr als 200 Mio. US-Dollar seit Anfang Mai. Damit endete eine Serie von zehn Handelstagen mit Nettoabflüssen, die sich auf mehr als 2,7 Mrd. US-Dollar summiert hatte. Marktteilnehmer hatten diese Phase als eine der schwächsten Perioden für die Nachfrage nach US-Spot-Bitcoin-ETFs im Jahr 2024 beschrieben. Als besonders belastend gilt der Juni: In dem Monat beliefen sich die Nettoabflüsse laut früheren Berichten auf einen Rekordwert von 4,5 Mrd. US-Dollar. Den Großteil der Erholung trug Fidelity. Der Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) zog nach Angaben von Farside Investors 166 Mio. US-Dollar an und stand damit für rund 75% der gesamten Tageszuflüsse. ARK 21Shares’ Bitcoin ETF (ARKB) meldete 91,8 Mio. US-Dollar, der VanEck Bitcoin ETF (HODL) 4,4 Mio. US-Dollar und Valkyries Bitcoin Fund (BRRR) 1,7 Mio. US-Dollar. Bei BlackRock setzte sich der Druck fort. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) verzeichnete am Donnerstag Nettoabflüsse von 40,4 Mio. US-Dollar. Seit Beginn einer 11-Sitzungen-Serie am 17. Juni summieren sich die Abgaben laut Bericht auf mehr als 2,2 Mrd. US-Dollar. Für Beobachter, die ETF-Flows als Proxy für institutionelles Interesse werten, ist diese Spreizung ein wichtiger Hinweis: Zuflüsse bei einzelnen Anbietern können den Gesamteindruck nur begrenzt stabilisieren, solange beim größten Produkt weiter Kapital abfließt. Parallel verbesserten sich die Marktpreise, ohne dass sich die Stimmung nachhaltig entspannte. Bitcoin erholte sich wieder über 61.000 US-Dollar, nachdem der Kurs zuvor kurzzeitig unter 59.000 US-Dollar gefallen war. Der Fear & Greed Index von Alternative.me lag am Freitag weiterhin im Bereich "extreme fear". Bitwise-CIO Matt Hougan wurde im Bericht mit der Einschätzung zitiert, der Markt könnte sich einem Boden nähern; ein wachsender Teil der Investoren deute den jüngsten Ausverkauf eher als spätzyklisch denn als frühzyklisch. Die Risikobereitschaft zeigte sich auch außerhalb von Bitcoin. US-Spot-Ether-ETFs verbuchten am Donnerstag Nettozuflüsse von 29,1 Mio. US-Dollar, nach 14,9 Mio. US-Dollar am Vortag. XRP-ETFs drehten ebenfalls ins Plus und legten 6,6 Mio. US-Dollar zu, nachdem sie zwei Sitzungen in Folge Nettoabflüsse gesehen hatten. Das verbesserte Flow-Bild fiel mit einem Anstieg der globalen Krypto-Marktkapitalisierung zusammen: Laut CoinGecko stieg sie binnen 24 Stunden um 2,4% auf 2,22 Bio. US-Dollar. Für die nächsten Handelstage bleibt entscheidend, ob die Zuflüsse über mehrere Tage anhalten und ob sich die Abflüsse bei IBIT abschwächen – oder ob der Sprung vom Donnerstag nur ein kurzfristiger Effekt war.